Acen forciert den Ausbau erneuerbarer Energien auf den Philippinen deutlich. Mit einem massiv aufgestockten Budget für 2026 und einem neuen Großprojekt für Batteriespeicher setzt das Unternehmen auf eine schnelle Skalierung seiner Kapazitäten. Doch die ambitionierten Pläne könnten für Anleger bald eine umfassende Kapitalmaßnahme bedeuten.
Im Zentrum der Expansionsstrategie steht der San Marcelino Solar Park in Zambales. Dort plant Acen die Integration eines Batteriespeichersystems (BESS) mit einer Kapazität von 2.000 Megawattstunden. Rund 15,8 Milliarden Philippinische Pesos (PHP) fließen in dieses Vorhaben, das die Netzstabilität durch die Speicherung von Solarenergie verbessern soll. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme wird für Anfang 2028 angestrebt.
Deutliche Steigerung der Investitionsausgaben
Um dieses und weitere Vorhaben in der Solar- und Windkraft umzusetzen, hebt das Management das Budget für Kapitalausgaben (Capex) für das Jahr 2026 auf über 80 Milliarden PHP an. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Investitionen bei rund 55 Milliarden PHP lagen, entspricht dies einer signifikanten Steigerung.
Der Fokus liegt dabei klar auf dem Heimatmarkt: Etwa 70 bis 75 Prozent der Mittel sollen in inländische Projekte fließen. Ziel ist es, die Marktposition im philippinischen Sektor für erneuerbare Energien zu festigen und bis zum Ende des laufenden Jahres eine operative Gesamtkapazität von 5.000 Megawatt (MW) zu erreichen.
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Kapitalerhöhung zur Finanzierung im Gespräch
Die Finanzierung dieser Wachstumsziele könnte zeitnah über den Kapitalmarkt erfolgen. Das Management prüft derzeit die Wiederaufnahme von Kapitalmaßnahmen, wobei ein Bezugsrechtsangebot im Volumen von 30 Milliarden PHP für die zweite Jahreshälfte 2026 im Raum steht. Wird die geplante Kapitalmaßnahme ausreichen, um das 5.000-Megawatt-Ziel ohne weitere Kreditaufnahmen zu sichern?
Eine endgültige Entscheidung über den Mix der Kapitalbeschaffung soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 fallen. Diese hängt maßgeblich vom Fortschritt der geplanten Projektausgaben ab.
Bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 herrscht Klarheit über die Finanzierungsstruktur, sobald das Management die Details zur möglichen Kapitalerhöhung bekannt gibt. Parallel dazu rückt der Fortschritt bei den Genehmigungsverfahren für das BESS-Großprojekt in Zambales in den Fokus, die Voraussetzung für den geplanten Baustart im dritten Quartal sind. Das Erreichen der operativen 5.000-Megawatt-Marke bleibt die zentrale Messgröße für den Erfolg der Strategie im laufenden Geschäftsjahr.
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