Der IT-Dienstleister Accenture hat seine Anleger mit einem wahren Feuerwerk an KI-Geschäften überrascht. Während viele Unternehmen noch über Künstliche Intelligenz sprechen, macht der Konzern bereits Milliardenumsätze damit. Allein im abgelaufenen Geschäftsjahr sammelte Accenture KI-Aufträge im Wert von 5,9 Milliarden Dollar ein. Doch kann das Unternehmen den Boom auch in schwierigeren Zeiten aufrechterhalten?
Milliarden-Jackpot mit Künstlicher Intelligenz
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im vierten Quartal allein konnte Accenture neue KI-Aufträge in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar verbuchen. CEO Julie Sweet spricht bereits von einem „Wendepunkt“, da Unternehmen nun flächendeckend auf KI-Lösungen setzen. Mit 77.000 KI- und Datenexperten in den eigenen Reihen positioniert sich der Konzern geschickt für diese Goldgräberstimmung.
Parallel dazu läuft eine radikale Umstrukturierung: Während Accenture Stellen abbaut, investiert das Unternehmen massiv in Wachstumsbereiche. Die Werbeagentur-Sparte Song wuchs um 8 Prozent auf 20 Milliarden Dollar, das Digital-Engineering-Geschäft Industry X sogar um 10 Prozent.
Optimistischer Ausblick trotz Gegenwind
Für das neue Geschäftsjahr 2026 zeigt sich Accenture zuversichtlich. Das Umsatzwachstum soll zwischen 2 und 5 Prozent liegen – bereinigt um Probleme im US-Bundesgeschäft sogar zwischen 3 und 6 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie könnte um 5 bis 8 Prozent auf bis zu 13,90 Dollar klettern.
Als Zeichen des Vertrauens erhöht das Management die Quartalsdividende um 10 Prozent auf 1,63 Dollar je Aktie. Insgesamt will Accenture mindestens 9,3 Milliarden Dollar an die Aktionäre ausschütten.
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