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abrdn Physical Platinum ETF: Wendepunkt?

Der Platinmarkt befindet sich in einer Übergangsphase. Nach drei Jahren mit deutlichen Angebotslücken rechnet das World Platinum Investment Council (WPIC) für das Jahr 2026 erstmals mit einem leichten Überschuss von etwa 20.000 Unzen. Für Anleger des abrdn Physical Platinum ETF (PPLT) stellt sich die Frage: Reicht dieses kurze Aufatmen aus, um den langfristigen Abwärtstrend der weltweiten Lagerbestände zu stoppen?

Zwischen Überangebot und Defizit

Die Kursbewegungen Anfang Februar verdeutlichen die aktuelle Volatilität im Sektor. Nach einem lokalen Hoch am 26. Januar und einem anschließenden Rücksetzer auf ein Tief am 2. Februar zeigt das Edelmetall derzeit erste Anzeichen einer Erholung. Während das WPIC für das laufende Jahr eine nahezu ausgeglichene Marktbilanz erwartet, sieht die langfristige Prognose anders aus.

Ab 2027 rechnet der Verband wieder mit jährlichen Defiziten von durchschnittlich 348.000 Unzen. Verantwortlich dafür ist vor allem die stagnierende Minenproduktion in Südafrika, die einen Großteil des weltweiten Angebots stellt. Da Investitionen in neue Projekte seit Jahren ausbleiben, sind die oberirdischen Bestände bereits seit 2022 massiv geschrumpft.

Die Treiber der Industrienachfrage

Die Automobilindustrie bleibt mit einem Anteil von rund 42 % der wichtigste Nachfragefaktor für Platin. Der Einsatz in Katalysatoren macht den Rohstoffpreis stark abhängig von globalen Produktionszahlen und strengeren Emissionsvorschriften. Neben dem Fahrzeugsektor stützen auch die Chemie-, Elektro- und Erdölindustrie die industrielle Nachfragebasis.

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Zusätzlich beeinflussen makroökonomische Faktoren wie das Zinsniveau und Inflationserwartungen die Bewertung des Edelmetalls. Geopolitische Spannungen in den Hauptförderregionen Südafrika und Russland bleiben zudem ein latentes Risiko für die Stabilität der Lieferketten.

Kostenstruktur und physische Absicherung

Der abrdn Physical Platinum ETF bildet die Preisentwicklung von physischem Platin ab, das in gesicherten Tresoren in London gelagert wird. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,60 % ermöglicht der Fonds einen direkten Zugang zum Rohstoffpreis, ohne die Risiken von Terminkontrakten oder Einzelaktien aus dem Minensektor eingehen zu müssen. Im direkten Vergleich liegt der GraniteShares Platinum Trust mit einer Gebühr von 0,50 % preislich etwas attraktiver.

Die weitere Entwicklung des ETF hängt nun maßgeblich davon ab, ob die Industrienachfrage die prognostizierten Förderengpässe ab 2027 kompensieren kann. Anleger sollten in den kommenden Monaten vor allem die Produktionsdaten der Automobilhersteller sowie die Förderberichte aus Südafrika beobachten, da hier die Weichen für die langfristige Preisgestaltung gestellt werden.

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