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Aberdeen Global Income: Abstimmung 12. März

Die geplante Fusion des Fonds Aberdeen Global Income in FAX steht zur Abstimmung. Anteilseigner entscheiden über die Schaffung eines größeren, liquideren und steueroptimierten Vehikels.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sondersitzung der Anteilseigner am 12. März 2026
  • Ziel ist ein größeres und liquideres Anlagevehikel
  • Fonds zahlt hohe monatliche Ausschüttung
  • Weiterer Ablauf hängt von SEC-Freigabe ab

Die Sondersitzung der Anteilseigner zur geplanten Umwandlung von Aberdeen Global Income (FCO) in FAX findet am 12. März 2026 statt. Stimmberechtigt sind Anteilseigner, die am 12. Dezember 2025 im Register standen. Das endgültige Abstimmungsdokument wartet noch auf die Wirksamkeitserklärung der SEC; diese Verzögerung geht auf die Regierungsstillstand-Störungen Ende 2025 zurück.

Was bringt die Umwandlung den Anlegern?

  • Worum es geht: Ziel ist ein größeres, liquideres Vehikel mit steuerbefreiter Struktur.
  • Stichtag für Stimmen: 12. März 2026.
  • Voraussetzung: SEC-Erklärung der Wirksamkeit der Einberufungs- und Abstimmungsunterlagen.

Finanzkennzahlen und Ausschüttung

FCO blieb trotz struktureller Belastungen zahlungsstark. Am Freitag ging der Fonds ex Dividende und zahlte die reguläre Monatsausschüttung von 0,07 USD je Aktie, was annualisiert 0,84 USD ergibt. Bei den jüngsten Kursständen entspricht das einer Forward-Rendite zwischen 27,58 % und 28,5 %.

Bei den Erlöskennzahlen zeigen sich Unterschiede: Einige TTM‑Daten liegen zurück, während jüngste Quartalszahlen zwischen 2,57 Mio. USD und 2,70 Mio. USD liegen. Das deutet auf einen höheren Run‑Rate hin als das ältere TTM‑Aggregat von 4,81 Mio. USD vermuten lässt. Die Marktkapitalisierung schwankt derzeit zwischen rund 39,7 Mio. USD und 45 Mio. USD und wird stark vom Spread zwischen Marktpreis und Nettoinventarwert (NAV) geprägt.

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Strategischer Kontext und Marktimplikationen

Im weiteren Konzernumfeld baut abrdn sein Produktangebot aus: Am 21. Januar kündigte die Muttergesellschaft drei neue „Enhanced Index“-Fonds (World, US, Europa) als luxemburgische SICAVs an. Das unterstreicht einen klaren Schwenk hin zu quantitativen und hybriden Active‑/Passive-Lösungen, parallel zur Konsolidierung bestehender geschlossener Fonds wie FCO.

Für FCO‑Investoren liegt der unmittelbare Hebel in der Arbitragemöglichkeit der Fusion. Historisch schwankte der Fonds zwischen Auf- und Abschlägen; die Umwandlung in FAX soll diese Volatilität reduzieren, indem FCO‑Anteile in FAX‑Anteile zum NAV abzüglich Kosten umgetauscht werden.

Ausblick

Der weitere Verlauf hängt von zwei konkreten Ereignissen ab: der SEC‑Wirksamkeitserklärung der Einberufungsunterlagen und der Abstimmung am 12. März. Technisch bleibt Unterstützung um das 52‑Wochen‑Tief von 2,73 USD; auf der Oberseite begrenzt die Umtauschquote in FAX das Kurspotenzial. Marktbewegungen dürften kurzfristig eher dem impliziten Wert der FAX‑Transaktion folgen als eigenständigen fundamentalen Treibern.

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