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Abercrombie & Fitch Aktie: Wendechance

Die Aktie des Bekleidungsherstellers zeigt sich nach einem deutlichen Kursrückgang volatil. Ein Analysten-Upgrade und ein umfangreiches Rückkaufprogramm sollen vor dem nächsten Quartalsbericht für Stabilität sorgen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Citigroup hebt Rating auf 'Buy' mit Wachstumsausblick
  • Umfangreiches Aktienrückkaufprogramm von 400 Mio. USD geplant
  • Aktie deutlich unterbewertet im Vergleich zum Sektordurchschnitt
  • Nächster Quartalsbericht für den 4. März 2026 terminiert

Die Aktie von Abercrombie & Fitch befindet sich nach einem deutlichen Kursrückgang im Januar in einer volatilen Phase. Zuletzt schloss der Titel bei 96,30 USD, nachdem er im Monatsverlauf zweistellig gefallen war. Citigroups Upgrade auf „Buy“ und ein umfangreiches Rückkaufprogramm geben Anlass zu Hoffnung — können diese Maßnahmen den Kurs vor dem nächsten Quartalsbericht stabilisieren?

Citigroup-Aufwertung und Marktreaktion

Am 22. Januar hob Citigroup das Rating von „Neutral“ auf „Buy“ und verwies auf eine mögliche „Wachstumsbelebung“ für 2026. Die Marktreaktion blieb jedoch verhalten: Am 23. Januar fiel die Aktie im Nachmittagsgeschäft erneut und schloss 1,19 % tiefer, während der S&P 500 leicht zulegte. Auch Branchenkollegen zeigten Schwäche (Victoria’s Secret -4 %, Boot Barn -3,1 %), was die Sektorbelastung verdeutlicht.

Bewertung und Analystenkonsens

Die aktuelle Schwäche hat die Bewertung gedrückt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 9,20, deutlich unter dem Sektor-Durchschnitt von rund 20,7. Wichtige Kennzahlen der Analystenlage:
– Konsens: 11 Analysten bewerten die Aktie als „Strong Buy“.
– Durchschnittliches Kursziel: 121,82 USD (rund 26,5 % Aufwärtspotenzial).
– Quantitatives Fair-Value-Modell: 111,22 USD (ungefähr 12,4 % Unterbewertung).
JPMorgan senkte am 22. Januar sein Kursziel auf 128,00 USD, bleibt damit aber ebenfalls über dem aktuellen Kurs.

Auslöser, operative Maßnahmen und Ausblick

Der starke Rückgang am 12. Januar (rund 17 % an diesem Tag) geht auf eine nach unten korrigierte Umsatzprognose für 2025 zurück. Management nannte „gedämpfte Feiertagsnachfrage“ und steigende Zollkosten als Hauptgründe. In Folge verlor die Aktie im Monatsverlauf rund 21,9 %, während der S&P 500 leicht zuzog.

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Parallel setzt das Unternehmen Kapitalmaßnahmen ein: Bisher wurden Aktien im Umfang von 250 Mio. USD zurückgekauft; das Ziel für FY25 liegt bei 400 Mio. USD. Operativ versucht die Marke, über Nostalgie-Kollektionen Umsatzimpulse zu erzielen — am 22. Januar startete die „Secret Archives“-Kollektion mit Y2K-Designs.

Wichtige Daten im Überblick
– Schlusskurs (Freitag): 96,30 USD
– Marktkapitalisierung: 4,42 Milliarden USD
– KGV: 9,20 (Sektor ~20,7x)
– Nächster Quartalsbericht: 4. März 2026
– Umsatz (TTM): 5,18 Milliarden USD
– Nettogewinn (TTM): 522,02 Millionen USD
– Aktuelle Analystenbewegung: Citigroup-Upgrade auf „Buy“ (22. Jan.)

Vor dem Quartalsbericht am 4. März wird sich zeigen, ob das Citigroup-Rating und die Rückkäufe den Kurs stabilisieren können. Konkrete Signale wären eine spürbare Belebung der Nachfrage, Entspannung bei den Zollkosten oder messbare Umsatzerfolge der neuen Kollektion; ohne solche Anhaltspunkte dürfte die Aktie kurzfristig weiter volatil bleiben.

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