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AbbVie Aktie: Teure Meilensteine

Eine Sonderbelastung von fast 750 Millionen US-Dollar für Forschungsprojekte führt zu einer Korrektur der Jahresziele. Die Aktie verliert leicht, während neue Medikamente in den Bereichen Abnehmen und Ästhetik Hoffnung machen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Einmalzahlung von 744 Millionen US-Dollar belastet Ergebnis
  • Gewinnprognose für 2026 nach unten korrigiert
  • Aktie verliert leicht, Dividende bleibt stabil
  • Neue Hoffnungsträger in Gewichtsreduktion und Ästhetik

AbbVie nimmt für seine langfristige Wachstumsstrategie viel Geld in die Hand. Eine Sonderbelastung von fast 750 Millionen US-Dollar für Forschungsprojekte drückt nun auf die kurzfristigen Gewinnziele. Während die Aktie leicht nachgab, rückt die Pipeline mit neuen Hoffnungsträgern im Bereich Gewichtsreduktion und Ästhetik stärker in den Fokus.

Forschung belastet den Ausblick

Der Grund für die Anpassung der Prognose ist eine Einmalzahlung in Höhe von 744 Millionen US-Dollar. Diese Summe floss in erworbene Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Meilensteinzahlungen. Die Belastung schmälert den Gewinn je Aktie rechnerisch um etwa 0,41 US-Dollar. Das Management korrigierte daher die Erwartungen für das Gesamtjahr nach unten.

Hier die aktualisierten Kennzahlen im Überblick:

  • Bereinigtes EPS 2026 (neu): 13,96 – 14,16 USD
  • Bereinigtes EPS 2026 (alt): 14,37 – 14,57 USD
  • Bereinigtes EPS Q1 2026: 2,56 – 2,60 USD
  • Termin Quartalszahlen: 29. April 2026

Charttechnik und Dividende

An der Börse sorgte die Nachricht für moderate Kursverluste von rund einem Prozent. Mit einem Schlusskurs von 206,62 US-Dollar notiert das Papier jedoch weiterhin oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 200 US-Dollar. Trotz des gesenkten Ausblicks bleibt die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 14 moderat.

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Für Einkommensinvestoren bleibt der Titel wegen der stabilen Dividende attraktiv. Das Unternehmen bestätigte eine Quartalsausschüttung von 1,73 US-Dollar je Aktie. Wer von der nächsten Zahlung profitieren möchte, muss das Papier vor dem Ex-Tag am Mittwoch, den 15. April 2026, im Depot haben.

Fokus auf neue Wachstumstreiber

Hinter den Kulissen arbeitet AbbVie intensiv daran, den Umsatzrückgang beim ehemaligen Blockbuster Humira auszugleichen. Neue Hoffnungsträger wie das Abnehmpräparat ABBV-295 oder das Neurotoxin TrenibotE lieferten zuletzt vielversprechende Studiendaten. Besonders die Wachstumszahlen der Immunologie-Medikamente Skyrizi und Rinvoq stützen das Geschäft. Skyrizi allein steuerte im vergangenen Jahr 17,6 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei.

Klarheit über die Nachhaltigkeit dieses Wachstums und die Auswirkungen des neuen Wettbewerbs im IL-23-Markt wird der nächste Quartalsbericht liefern. AbbVie veröffentlicht die detaillierten Ergebnisse für das erste Quartal am Mittwoch, den 29. April 2026.

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