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AbbVie Aktie: Starker Jahresstart

Der Pharmakonzern startet mit einem strategischen Lizenzabkommen in der Onkologie und wachsendem institutionellem Interesse ins neue Jahr. Analysten bestätigen die positive Einschätzung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Milliardendeal für Krebsmedikament Alvetamig
  • Institutionelle Investoren erhöhen ihre Positionen
  • Solide Quartalszahlen und bestätigte Prognose
  • Nächste Meilensteine bei Konferenz und FDA

AbbVie startet mit Schwung ins neue Jahr. Ein milliardenschwerer Lizenzdeal und verstärktes Interesse institutioneller Investoren treiben die Aktie des Pharmariesen nach oben. Der Fokus liegt klar auf der Stärkung der Onkologie-Pipeline.

Strategischer Onkologie-Deal und institutionelles Vertrauen

Der zentrale Treiber ist eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Biotech-Unternehmen Zelgen. AbbVie sichert sich für 1,1 Milliarden US-Dollar die exklusiven Vermarktungsrechte außerhalb Chinas für den T-Zell-Aktivierer Alvetamig (ZG-006). Das Medikament zielt auf das Protein DLL3 bei soliden Tumoren ab. AbbVie leistet eine Vorabzahlung von 100 Millionen Dollar, weitere Zahlungen in Höhe von 1,075 Milliarden Dollar sind an Meilensteine in Entwicklung und Zulassung geknüpft.

Parallel zeigen aktuelle Meldungen institutioneller Investoren gestiegenes Vertrauen. Die CWA Asset Management Group erhöhte ihre AbbVie-Position um 39,4% auf 71.640 Aktien. Asset Management One stockte ihren Bestand um 1,7% auf über 870.000 Aktien im Wert von rund 201 Millionen Dollar auf.

Diese Entwicklung wird von Analysten begleitet. Die Bank of America sieht die Aktie bei 251 Dollar, während die Scotiabank mit einem Kursziel von 280 Dollar noch optimistischer ist. Der Konsens unter 28 Analysten liegt bei „Moderat Kaufen“.

Pipeline und solide Finanzbasis

Der Deal unterstreicht AbbVies Bestreben, sein Portfolio für solide Tumore auszubauen. Das Unternehmen hat den Umschwung nach dem Patentschutzende für Humira gemeistert. Im dritten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 9,1% auf 15,78 Milliarden Dollar, angetrieben durch die Immunologie-Präparate Skyrizi und Rinvoq.

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Für das Gesamtjahr 2025 bekräftigte AbbVie seine bereinigte Gewinnprognose pro Aktie zwischen 10,61 und 10,65 Dollar. Für 2026 rechnet der Markt mit einem deutlichen Sprung auf etwa 14,42 Dollar. Zudem bestätigte das Unternehmen seine zuverlässige Dividendenpolitik mit einer vierteljährlichen Ausschüttung von 1,73 Dollar je Aktie.

Ausblick auf kommende Ereignisse

Die nächsten wichtigen Termine stehen bereits fest. Auf der J.P. Morgan Healthcare-Konferenz ab dem 12. Januar dürfte das Management weitere Einblicke in die Integration der Zukäufe ImmunoGen und Cerevel Therapeutics geben. In der ersten Jahreshälfte 2026 wird zudem eine FDA-Entscheidung zur Zulassung von Tavapadon gegen Parkinson erwartet.

Aus charttechnischer Sicht konsolidiert die Aktie nahe ihren Jahreshochs. Ein nachhaltiger Durchbruch über die Marke von 230 Dollar könnte den Weg zum Analystenkonsens von 245,84 Dollar ebnen, während die Unterstützung bei 220 Dollar liegt.

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