Starke klinische Daten, eine solide Dividendenhistorie — und trotzdem ein gemischtes Bild bei den Großinvestoren. Mehrere institutionelle Anleger haben ihre Positionen in Abbott Laboratories zuletzt spürbar angepasst, in beide Richtungen.
Wer kauft, wer verkauft
Die Bank of Nova Scotia stockte ihren Bestand laut Berichten vom 15. und 16. März 2026 um 53,7 Prozent auf rund 316.000 Aktien auf. Nordea Investment Management erhöhte seine Position um 6,1 Prozent, AE Wealth Management um 20,8 Prozent. Auf der anderen Seite reduzierte CalPERS, der größte US-Pensionsfonds, seinen Anteil um 13 Prozent und trennte sich von knapp 600.000 Aktien. Insgesamt halten Hedgefonds und institutionelle Investoren weiterhin rund 75 Prozent der ausstehenden Aktien.
Hintergrund dieser Umschichtungen sind die Jahreszahlen 2025, die Abbott Ende Januar vorlegte. Der Gewinn je Aktie von 1,50 Dollar traf die Analystenerwartungen punktgenau. Beim Quartalsumsatz von 11,46 Milliarden Dollar blieb das Unternehmen jedoch leicht hinter den prognostizierten 11,80 Milliarden zurück — ein Minus, das vor allem auf Schwächen im Ernährungssegment sowie Gegenwind in der Diagnostik zurückgeführt wurde.
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Klinische Fortschritte als Wachstumsstütze
Im März 2026 präsentierte Abbott auf der 19. Internationalen Konferenz für Diabetes-Technologien Daten aus der FreeDM2-Studie. Patienten, die das kontinuierliche Glukosemonitoring-System des Unternehmens nutzten, erzielten messbar bessere Blutzuckerwerte als Patienten mit herkömmlichen Testmethoden. Ebenfalls bemerkenswert: Das Volt-System zur Behandlung von Vorhofflimmern erreichte in aktuellen Studien eine Erfolgsrate von 84,2 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Abbott einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 5,55 und 5,80 Dollar. Für das laufende erste Quartal liegt die Prognose bei 1,12 bis 1,18 Dollar. Hinzu kommt die 409. aufeinanderfolgende Quartalsdividende: Aktionäre, die am 15. April im Aktienregister stehen, erhalten am 15. Mai 0,63 Dollar je Aktie — das 54. Jahr in Folge mit einer Dividendenerhöhung. Die Aktie notiert aktuell rund 11,7 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts, was zeigt, dass der Markt die positiven Signale aus Klinik und Dividende bislang noch nicht vollständig einpreist.
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