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Abbott Laboratories Aktie: Ernste Probleme

Trotz solider Quartalszahlen und einer geplanten Milliardenübernahme von Exact Sciences belastet ein FDA-Warnschreiben zu Sicherheitsmängeln bei Glukosesensoren die Aktie von Abbott Laboratories.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • FDA beanstandet FreeStyle Libre-System als mangelhaft
  • Berichte über Verletzungen und Todesfälle verunsichern Anleger
  • Umsatzwachstum und geplante Akquisition für 23 Milliarden USD
  • Großinvestoren zeigen gespaltene Haltung zur Aktie

Abbott Laboratories plant eine gigantische Übernahme und meldet solide Quartalszahlen. Doch ein Warnbrief der US-Gesundheitsbehörde FDA wirft einen dunklen Schatten auf den Medizintechnik-Riesen. Während das Management auf Wachstum setzt, sorgen Berichte über Verletzungen und Todesfälle im Zusammenhang mit Diabetes-Sensoren für erhebliche Unruhe bei Anlegern und Behörden.

FDA schlägt Alarm

Trotz finanzieller Stabilität erfordern regulatorische Herausforderungen die volle Aufmerksamkeit des Managements. Die FDA klassifizierte das wichtige Glukosemesssystem FreeStyle Libre in einem Warnschreiben von Ende Januar als „mangelhaft“. Hintergrund sind Inspektionen im kalifornischen Werk in Alameda und unzureichende Protokolle zur Produktüberwachung. Besonders schwer wiegt, dass diese Maßnahme auf Berichte über fehlerhafte Messwerte folgt, die mit hunderten Verletzungen und sieben Todesfällen in Verbindung gebracht wurden. Die Behörde stufte die bisherigen Reaktionen des Herstellers als unzureichend ein.

Solide Zahlen und Expansionspläne

Operativ läuft es hingegen rund. Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 4,4 Prozent auf 11,46 Milliarden US-Dollar, getrieben durch zweistellige Zuwächse in der Medizintechnik-Sparte. Ein zentraler Kurstreiber für die Zukunft ist die geplante Akquisition von Exact Sciences für 23 Milliarden US-Dollar. Dieser strategische Zukauf soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden und das Portfolio deutlich stärken. Dennoch hat die Aktie seit Jahresanfang rund 8,30 Prozent an Wert eingebüßt, was die Nervosität des Marktes widerspiegelt.

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Gemischte Signale der Großinvestoren

Das Marktbild zeigt eine gespaltene Haltung der institutionellen Anleger. Während TD Asset Management seine Anteile deutlich reduzierte, bauten Schwergewichte wie Vanguard und Norges Bank ihre Positionen massiv aus – letztere investierte über 3 Milliarden US-Dollar in neue Anteile. Auch Insider demonstrieren Zuversicht: Director Daniel J. Starks kaufte Anfang Februar eigene Aktien im Wert von über einer Million US-Dollar nach.

Für das Gesamtjahr 2026 stellt das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 5,55 und 5,80 US-Dollar in Aussicht. Der kurzfristige Erfolg an der Börse hängt nun maßgeblich davon ab, wie effizient der Konzern die Sicherheitsbedenken der FDA ausräumen kann, bevor die Integration von Exact Sciences im kommenden Quartal vollzogen wird.

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