Der Chef greift persönlich zu: Robert Ford, CEO von Abbott Laboratories, hat kurz nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen über 2 Millionen Dollar in Aktien des eigenen Unternehmens investiert. Die Zahlen hatten zunächst für Ernüchterung gesorgt – der Konzernchef nutzte die Schwäche offenbar als Kaufgelegenheit.
Millionen-Investment nach Kursrückgang
Laut einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erwarb Ford am 23. Januar 18.800 Aktien zu einem Durchschnittspreis von rund 107,13 Dollar. Die Transaktion erfolgte einen Tag nach Veröffentlichung der Quartalsergebnisse, die den Kurs unter Druck gesetzt hatten. Der Kauf lief über den Ford Family Trust, dessen Bestand sich dadurch auf 216.203 Aktien erhöht.
Insiderkäufe in dieser Größenordnung werden am Markt als Vertrauenssignal gewertet – besonders wenn sie unmittelbar nach einem Kursrückschlag erfolgen.
Gemischte Quartalsbilanz belastet
Die Zahlen für das vierte Quartal fielen durchwachsen aus. Abbott meldete einen Umsatz von rund 11,5 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Erwartungen einiger Analysten. Beim bereinigten Gewinn je Aktie traf das Unternehmen mit 1,50 Dollar die Prognosen.
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Vor allem zwei Bereiche schwächelten:
- Ernährungsprodukte: Umsatzrückgang um 8,9 Prozent auf 1,94 Milliarden Dollar durch verschärften Wettbewerb
- Diagnostik: Minus von 2,5 Prozent auf 2,46 Milliarden Dollar, belastet durch auslaufende Corona-Testnachfrage
- Medizintechnik: Stabiler Bereich mit Erlösen von etwa 5,67 Milliarden Dollar
Ausblick auf 2026
Für das erste Quartal 2026 stellt Abbott einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,12 und 1,18 Dollar in Aussicht. Die Jahresprognose liegt bei 5,55 bis 5,80 Dollar je Aktie.
Die Investmentbank Evercore ISI senkte daraufhin ihr Kursziel von 144 auf 138 Dollar, hält aber an der Empfehlung „Outperform“ fest. Die Aktie bewegt sich aktuell deutlich unter den gleitenden Durchschnitten und notiert rund 34 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.
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