Während viele Anleger auf Tech-Werte setzen, richten große institutionelle Investoren ihren Fokus verstärkt auf solide Gesundheitswerte. Bei Abbott Laboratories, einem der weltweit führenden Medizintechnik- und Diagnostikkonzerne, ist in den letzten Monaten eine klare Akkumulation durch das sogenannte „Smart Money“ zu beobachten. Gleichzeitig treibt das Unternehmen sein Wachstum mit strategischen Schritten voran.
Institutionelle Investoren bauen Positionen aus
Aktuelle Meldungen über Beteiligungsveränderungen zeigen ein deutliches Bild: Große Finanzinstitute haben ihre Anteile an Abbott im dritten Quartal 2025 massiv aufgestockt. Besonders auffällig agierte Tema Etfs LLC, die ihre Position um satte 184,7 Prozent erhöhte. Auch Citizens Financial Group Inc. (+15,2 %) und der Sumitomo Mitsui Trust Group (+1,3 %) gehören zu den Käufern. Letzterer hält mit einem Volumen von über 561 Millionen US-Dollar bereits eine sehr substanzielle Position.
Diese Käufe signalisieren das Vertrauen großer Kapitalsammelstellen in die langfristige Strategie und Stabilität des Gesundheitsriesen.
Wachstum durch Expansion und Übernahme
Parallel zu den Kapitalflüssen treibt Abbott sein operatives Geschäft mit zwei wichtigen Nachrichten voran. Zum einen wird der FreeStyle Libre 3 Plus Glukosesensor nun in allen kanadischen Provinzen von den öffentlichen Kassen erstattet. Dies sichert dem Diabetes-Management-System einen breiten Marktzugang in einem wichtigen nordamerikanischen Absatzgebiet.
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Zum anderen plant das Unternehmen mit der Übernahme von Exact Sciences für bis zu 23 Milliarden US-Dollar einen großen strategischen Zukauf. Die Transaktion, die voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen wird, soll Abbott im Bereich der Krebsfrüherkdiagnostik stärken. Analysten rechnen zwar kurzfristig mit einem verdünnenden Effekt auf den Gewinn je Aktie, erwarten aber langfristige Synergien.
Ausblick auf Quartalszahlen und Dividende
Aktionäre profitieren direkt von der finanziellen Stärke des Unternehmens: Abbott hat seine Quartalsdividende auf 0,63 US-Dollar je Aktie angehoben. Die Ausschüttung für Aktionäre, die die Aktie bis zum 14. Januar halten, erfolgt am 13. Februar.
Der unmittelbare nächste Meilenstein sind die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025, die am 22. Januar veröffentlicht werden sollen. Der Markt erwartet einen Gewinn je Aktie (EPS) von etwa 1,50 US-Dollar bei einem Umsatz von rund 11,8 Milliarden US-Dollar. Die Analystenstimmung bleibt mit einem mittleren Kursziel von 145 US-Dollar und überwiegenden Kaufempfehlungen positiv.
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