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9 Kriterien zur optimalen Auswahl von Dividendenwerten

9 Kriterien zur optimalen Auswahl von Dividendenwerten

Für diejenigen, die sich fragen, wie die Auswahl der Werte für das Dividendendepot zustande kommt bzw. ob dies willkürlich oder nach fest definierten Kriteren erfolgt, habe ich im nachfolgen Beitrag die für mich wichtigen 9 Kriterien zusammengefasst, die erfüllt sein müssen, bevor ich in einen Dividendenwert für das Dividendendepot investierte.

1. Dividendenrendite

Wie der Name verrät, ist Sinn und Zweck meines Dividendenportfolios die Erzielung hoher und langfristig stabiler Dividenden, ohne das ich mir groß Gedanken um die Kursentwicklung machen will. Quasi die „Anlage für die Rente“. Daher kaufe ich für das Dividendenportfolio ausschließlich Werte, die aktuell eine Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent aufweisen, wobei mir da momentan die generelle Kursschwäche, insbesondere auch von dividendenstarken Werten der ersten und zweiten Reihe, entgegenkommen. Grundsätzlich gilt, dass ich mit den Dividendenwerten zum Zeitpunkt des Kaufes mindestens 3 Prozentpunkte über recht risikolos zu erzielender Renditen auf Tagesgeldkonten liegen will.

Also: Dividendenrendite < 5% bedeutet, die Aktie ist bei mir nicht auf dem Radar!

2. Ausschüttungsquote

Eine hohe Dividendenrendite ist schön und wichtig. Fast genauso wichtig ist aber auch eine damit verbundene recht niedrige Ausschüttungsquote. Denn dies bedeutet, es verbleibt auch Geld im Unternehmen, das für weiteres Wachstum – und damit auch für die Nachhaltigkeit zukünftiger Dividendenzahlungen – eingesetzt werden kann.

Also: Ausschüttungsquote sollte nicht bei Werten >80% liegen, denn dann gibt’s kein Geld mehr für zukünftiges Wachstum!

3. Jährliche Steigerung der ausgeschütteten Dividenden

Wichtig auch, dass die Dividendenausschüttung nicht ewig auf dem gleichen Stand bleibt, sondern sukzessive über die Jahre steigt. Dass muss nicht bedeuten, dass jährlich erhöht wird. Aber es sollte schon ein klarer Trend absehbar sein, dass regelmäßig Dividenden erhöht werden. Hält man dann die Dividendenwerte lang genug, werden aus den anfänglichen 5,x% irgendwann schöne 10 % und mehr auf das eingesetzt Kapital. Diese reinvestiert schaffen langfristig Vermögen.

Also: Über die zurückliegenden 5 Jahre sollte die Dividende mindestens 2 x erhöht worden sein. Und: War das Dividendenwachstum der letzten 3 Jahre auch nur einmal rückläufig, dann lass ich die Finger davon.

4. Umsatzwachstum

Neben allen Werten zur Dividende, die ja irgendwie alle aus dem Gewinn resultieren bzw. sich errechnen, ist ein nachhaltiges Umsatzwachstum ebenfalls ein Kriterium für die Auswahl. Das Umsatzwachstum sollte nachhaltig sein, aber auch solide und nicht durch Extremsprünge auffallen. Hier habe ich keine definierten Kriterien, der Punkt wird eher subjektiv gehandhabt und hängt auch von Branche und Umfeld ab.

5. Gewinnwachstum

Hier gilt quasi das gleiche wie beim Umsatz: regelmäßiges Wachstum ist schön, aber bitte auch solide, stetig, nachhaltig. Denn genau dieser Punkt garantiert uns dann auch unsere regelmäßige (und stetig anwachsende) Dividende.

6. Kurs/Gewinn-Verhältnis

Ein für mich ebenfalls sehr wichtiges Kriterium ist das Kurs/Gewinn-Verhältnis, sagt dieses doch etwas darüber aus, wie teuer die Aktie ist im Verhältnis zum erwarteten Gewinn. Oder anders formuliert: Wie viel Jahre Gewinn bin ich bereit für das Unternehmen zu zahlen. Auf den ersten Blick kann man sagen: Je niedriger das Kurs/Gewinn-Verhältnis, umso günstiger die Aktie. Auf den zweiten Blick sollte man dann aber bei der Betrachtung die Branche berücksichtigen, in der das Unternehmen tätig ist. Technologieunternehmen weisen z.B. ein meist höheres KGV auf als z.B. Versorger. Und auf den dritten Blick sollte man auch die unter den vorherigen Punkten genannten Kriterien berücksichtigen.

7. Verstehe ich, was das Unternehmen tut?

Unter diesem Punkt weise ich auf die Anlagephilosophie von Warren Buffett hin, der einmal gesagt hat, er kauft nur, was er versteht. Uns so sollte man es – zumindest was das Grobverständnis betrifft – auch halten.

8. Qualität des Managements

Ein sehr wichtiger Punkt, den man aber als Kleinanleger wohl meist nicht so vertiefend betrachten kann, ist die Qualität des Managements. Aber man kann sich zumindest vor dem Investment einer Aktie in den Geschäftsberichten einen Überblick verschaffen, wo die Firmenlenker schon aktiv gewesen sind und wie dort ihre Erfolge waren. Außerdem kann man sich einen Eindruck verschaffen, ob die Mitglieder der Geschäftsführung mit der Branche verbunden oder branchenfremd sind. Alles Kriterien, die den Erfolg eines Unternehmens nachhaltig beeinflussen können.

9. Zukünftige Risiken

Mein letzter Punkt ist ebenfalls sehr wichtig, aber ebenfalls für den Kleinanleger, der nebenbei in Aktien investiert, recht schwer umzusetzen. Nichtsdestotrotz sollte man vor dem Investment recherchieren, ob es im Geschäftsfeld des Unternehmens zukünftige Risiken gibt, die die Geschäftstätigkeit maßgeblich negativ beeinflussen können. Dies könnte z.B. bei Solarunternehmen ein Blick auf die zukünftige Gesetzgebung im Rahmen des EEG gewesen sein. Hier empfiehlt sich auch ein Blick in den letzten Geschäftsbericht, hier ist das Management angehalten, die Anleger über zukünftige Risiken zu informieren.

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