Quartalszahlen hat heute der Vakuumspezialist Pfeiffer Vacuum vorgelegt und dabei etwas weniger schlecht abgeschnitten, als vom Unternehmen selbst bislang prognostiziert.
Der Umsatz ging von April bis Juni 2020 um 5,6 Prozent auf 148,5 Mio. Euro zurück, lag damit aber über den erwarteten 140 bis 145 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) fiel dagegen im 2. Quartal kräftig um 54 Prozent auf 6,7 Mio. Euro, das Nettoergebnis rutschte um 55 Prozent auf 4,7 Mio. Euro ab.
Nach Unternehmensangaben waren die Umsatz- und Ergebnisrückgänge geprägt durch Produktionsverluste durch die COVID-19-Pandemie sowie einer Veränderung im Umsatzmix.
Weiter keine Jahresprognose möglich
Das Management von Pfeiffer Vacuum sieht sich aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft weiterhin nicht in der Lage, eine verlässliche Prognose für das laufende Geschäftsjahr abzugeben. Insgesamt wird aber für das 2. Halbjahr keine Verbesserungen bei Umsatz und Ergebnis gegenüber dem 1. Halbjahr erwartet.
Aktie gibt deutlich nach
Vor allem der weiterhin unsichere Jahresausblick und die Aussicht auf keine wirkliche Verbesserung im 2. Halbjahr sorgte heute bei den Anlegern für Enttäuschung. Die im TecDAX und SDAX gelisteten Aktien von Pfeiffer Vacuum verlieren heute rund ein Prozent auf 168,50 Euro.
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