2G Energy knackt zur Jahresmitte eine historische Marke. Der Spezialist für Kraft-Wärme-Kopplung sammelte im ersten Halbjahr Aufträge über 400 Millionen Euro ein. Damit übertrifft das Unternehmen bereits jetzt den gesamten Neuanlagen-Umsatz des Vorjahres. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz soll 2026 bei einem Wert von 2,5 oder höher liegen.
Rechenzentren treiben das US-Geschäft
Der Energiehunger künstlicher Intelligenz treibt die Nachfrage massiv an. In den USA setzen Betreiber von Rechenzentren verstärkt auf dezentrale Gaskraftwerke zur netzunabhängigen Stromversorgung. Vor kurzem wandelte 2G Energy eine Großreservierung in einen Festauftrag über 100 Millionen Euro um.
Weitere Aufträge im dreistelligen Millionenbereich folgten in diesem Segment. Parallel dazu erschließt das Unternehmen neue Märkte in der Bergbauindustrie. Dort sicherte sich 2G Energy im zweiten Quartal Aufträge im mittleren zweistelligen Megawatt-Bereich. CEO Pablo Hofelich rechnet mit einer weiteren Beschleunigung in den USA und Europa.
Margendruck durch Software-Umstellung
Intern bremste eine neue Software den Konzern vorübergehend aus. Die Einführung eines ERP-Systems drückte den Umsatz im ersten Quartal auf 54,2 Millionen Euro. Die operative Marge sank im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,6 Prozent. Das Management verbucht diese Entwicklung als einmaligen Übergangseffekt.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz von rund 490 Millionen Euro an. Die EBIT-Marge soll dabei einen Wert von bis zu 10,5 Prozent erreichen. Das Unternehmen sieht sich aktuell am oberen Ende dieser Erwartungen.
Ambitionierte Ziele bis 2027
Die Planung für das Jahr 2027 sieht weiteres Wachstum vor. Der Erlös soll dann auf bis zu 620 Millionen Euro steigen. Eine höhere Profitabilität durch Skaleneffekte und das wachsende Servicegeschäft bilden dafür das Fundament.
Anleger feiern die prallen Auftragsbücher. Die Aktie kletterte seit Jahresbeginn um knapp 96 Prozent auf zuletzt 71,70 Euro. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 61,3 noch keine unmittelbare Überhitzung.
Im August findet die Hauptversammlung in Ahaus statt. Dort wird das Management die Strategie für die weitere Expansion konkretisieren. Aktionäre erwarten bei diesem Termin zudem Details zur künftigen Dividendenpolitik.
2G Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue 2G Energy-Analyse vom 1. Juli liefert die Antwort:
Die neusten 2G Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für 2G Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
2G Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
