Die Reederei 2020 Bulkers hat ihren radikalen Umbau zum Börsenmantel fast abgeschlossen. Nach dem Verkauf der gesamten Flotte und dem Ex-Tag einer massiven Sonderdividende notiert die Aktie auf einem optisch extrem niedrigen Niveau. Das Unternehmen steht nun ohne Schiffe, aber mit einer strategischen Option für die Zukunft da.
Technischer Kurssturz durch Sonderdividende
Der massive Rückgang des Aktienkurses auf rund 3 norwegische Kronen (NOK) ist rein technischer Natur. Er spiegelt den Dividendenabschlag wider, der bereits am 29. April erfolgte. Der Verwaltungsrat hatte zuvor eine Sonderausschüttung von 13,80 US-Dollar je Aktie genehmigt.
Insgesamt fließen rund 316,4 Millionen US-Dollar an die Aktionäre zurück. Für die Auszahlung in norwegischen Kronen wurde ein Wechselkurs Mitte April fixiert, was einen Betrag von 129,45 NOK je Anteilsschein ergab. Die Gutschrift auf den Konten der Anleger erfolgt voraussichtlich um den 8. Mai.
Vier Millionen Dollar für neue Projekte
Nach der Ausschüttung verbleiben dem Unternehmen rund 4 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln. Dieser Betrag soll dazu dienen, die Börsennotierung und die Managementstrukturen aufrechtzuerhalten. Parallel dazu sucht die Führung nach neuen wertschaffenden Möglichkeiten oder strategischen Projekten.
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Hintergrund der Transformation ist der vollständige Verkauf der Flotte. Alle sechs Massengutfrachter der Gesellschaft wurden bereits an neue Eigentümer übergeben. Damit endet das bisherige operative Geschäft als Reederei vorerst vollständig.
Quartalszahlen dokumentieren den Flottenverkauf
Am 12. Mai veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Quartal. Dieser Bericht wird die Auflösung der Flotte sowie den Übergang zum reinen Cash-Mantel bilanziell abbilden. Es wird darauf ankommen, ob das Management dabei bereits konkretere Pläne für die verbleibende Infrastruktur präsentiert.
Die historische Bilanz der Gesellschaft ist beachtlich. Seit der Gründung im Jahr 2017 erzielte 2020 Bulkers eine jährliche Rendite von 28 Prozent. Bereits im Februar wurden Anteile an der Management-Tochter an Akteure wie Himalaya Shipping veräußert. Diese engen Verbindungen zur Branche könnten bei einer künftigen Neuausrichtung eine wesentliche Rolle spielen.
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