Innerhalb eines einzigen Quartals hat 2020 Bulkers seine Bilanz von Grund auf verändert. Die Osloer Reederei verkaufte fünf Newcastlemax-Bulker, tilgte fast alle Schiffskredite — und präsentiert nun Zahlen, die kaum nach gewöhnlichem Quartalsbericht aussehen.
Schulden um 80 Prozent abgebaut
Der Rückgang der Verbindlichkeiten ist das Herzstück des Q1-Abschlusses. Zum 31. März 2026 standen noch 24,5 Millionen US-Dollar an Schulden in den Büchern — gegenüber 121,8 Millionen US-Dollar zum Jahresende 2025. Parallel dazu kletterte das Eigenkapital von 148,4 Millionen auf 292,0 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Verdopplung in drei Monaten.
Ausgelöst wurde der Sprung durch die Übergabe der Schiffe Bulk Santiago, Bulk Shenzhen, Bulk Sydney, Bulk Santos und Bulk Sao Paulo im März. Die Buchgewinne aus diesen Verkäufen beliefen sich auf 149,2 Millionen US-Dollar — und erklären damit fast den gesamten Nettogewinn von 154,1 Millionen US-Dollar im Quartal. Der operative Umsatz stieg auf 161,8 Millionen US-Dollar, nach 9,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.
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Operative Raten schlagen den Markt
Trotz schrumpfender Flotte lieferte das verbleibende Tonnageangebot überdurchschnittliche Ergebnisse. Die durchschnittlichen TCE-Einnahmen lagen bei rund 26.700 US-Dollar pro Tag — der Baltic 5TC Capesize Index erreichte im gleichen Zeitraum nur 22.893 US-Dollar. Besonders die indexgebundenen Schiffe stachen heraus: Inklusive Scrubber-Vorteil von rund 1.100 US-Dollar täglich erwirtschafteten sie etwa 32.000 US-Dollar pro Tag.
Struktur wird weiter gestrafft
Nach dem Quartalsende setzte das Unternehmen den Umbau fort. Im April lieferte 2020 Bulkers das letzte Schiff der Tranche aus, die Bulk Sandefjord. Ein Aktienrückkaufprogramm wurde abgeschlossen: 2.791.163 eigene Aktien zu je 129,50 NOK.
Ferner veräußerte die Gesellschaft zum 1. April Anteile an der Management-Einheit 2020 Bulkers Management AS — 14 Prozent an Himalaya Shipping, 36 Prozent an Bruton Limited. Das Unternehmen positioniert sich damit als schlanke Plattform mit minimaler Verschuldung, deren nächste Schritte vor allem Ausschüttungen an die Aktionäre betreffen dürften.
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