Ein Kurssturz von über 95 Prozent bedeutet meist den Ruin. Bei 2020 Bulkers markiert er hingegen eine massive Cash-Ausschüttung. Die Reederei gibt fast ihr gesamtes Kapital an die Aktionäre zurück.
Massive technische Kursanpassung in Oslo
Am 30. April notierte die Aktie am Handelsplatz Oslo bei lediglich 3,01 NOK. Zuvor kostete das Papier noch über 130 NOK. Der Grund für diesen optischen Absturz war der Ex-Dividende-Tag am 29. April.
Das Unternehmen schüttet eine Sonderdividende von 129,5 NOK pro Aktie aus. Das entspricht etwa 13,80 USD. Die Auszahlung erfolgt am 8. Mai 2026.
Flottenverkauf füllt die Kassen
Die enorme Summe stammt aus dem Verkauf fast der gesamten Newcastlemax-Flotte. Schiffe wie die Bulk Santos oder Bulk Sydney wechselten im ersten Quartal den Besitzer. Dieser Schritt brachte dem Konzern enorme Barmittel ein.
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Parallel dazu sanken die operativen Tage im März auf 110. Die Reederei übergab die verkauften Einheiten schrittweise an die neuen Eigentümer. Das verbleibende Geschäft erzielte im März eine durchschnittliche Rate von 21.800 USD pro Tag.
Deutliche Unterschiede bei den Charter-Raten
Schiffe mit indexgebundenen Verträgen schnitten deutlich besser ab. Sie erreichten rund 32.700 USD täglich. Festgecharterte Schiffe kamen lediglich auf 19.900 USD.
Am 12. Mai veröffentlicht 2020 Bulkers den offiziellen Ergebnisbericht für das erste Quartal. Diese Zahlen werden zeigen, wie die Strategie für die restlichen Schiffe aussieht. Marktbeobachter achten dabei besonders auf mögliche weitere Kapitalmaßnahmen.
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