2020 Bulkers hat keine Schiffe mehr, aber viel Bargeld. Während das Unternehmen sein operatives Geschäft abwickelt, positioniert sich die US-Investmentbank Goldman Sachs neu. Die Aktie reagierte am Montag mit einem deutlichen Plus von rund 4,5 Prozent auf diese Entwicklungen.
Zahltag für die Aktionäre
Am kommenden Freitag, den 8. Mai, fließt massiv Kapital an die Anteilseigner zurück. Geplant ist die Auszahlung einer Sonderdividende von 13,80 US-Dollar je Aktie. Das entspricht einem festgesetzten Betrag von 129,50 Norwegischen Kronen.
Parallel dazu schloss das Management ein umfangreiches Rückkaufprogramm ab. Ende April wurden über 2,7 Millionen eigene Aktien eingezogen. Das Volumen der gesamten Kapitalrückführung beläuft sich auf rund 316 Millionen US-Dollar.
Die strategische Neuausrichtung erreicht damit ihre finale Phase. Das Unternehmen hat sich von seinem bisherigen Kerngeschäft getrennt, um den Wert der Flotte direkt an die Investoren weiterzugeben.
Goldman Sachs meldet Position
Die Stimmrechtsmitteilung von Goldman Sachs trifft auf ein Unternehmen im radikalen Umbruch. 2020 Bulkers hat seine gesamte Flotte, darunter Newcastlemax-Bulker wie die „Bulk Sandefjord“, bereits im ersten Quartal übergeben. Der Verkauf markiert das Ende des aktiven Reedereibetriebs in der Trockenschifffahrt.
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Indes nutzt die Investmentbank den markanten Zeitpunkt für eine Offenlegung ihrer Position. Marktbeobachter werten solche Umschichtungen oft als Signal für die Bewertung der verbleibenden Unternehmensstruktur. Die Schiffsverkäufe dienten primär dazu, liquide Mittel für die Aktionäre freizusetzen und die Bilanz zu bereinigen.
Neustart als Investment-Plattform
Nach der geplanten Ausschüttung am Freitag verbleibt eine Liquidität von etwa 4 Millionen US-Dollar. Das Management beabsichtigt, die Börsennotierung und die bestehende Plattform zu erhalten, um neue wertsteigernde Möglichkeiten zu prüfen. Damit wandelt sich 2020 Bulkers zur kapitalstarken Hülle für künftige Projekte.
Dazu kommen personelle und infrastrukturelle Ressourcen, die für neue Investitionen genutzt werden könnten. Konkrete Details zur künftigen Strategie dürften zeitnah folgen. Am 12. Mai veröffentlicht das Unternehmen seinen Bericht zum ersten Quartal.
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