K+S: Das kann sich wirklich sehen lassen!

Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat heute überraschend gute Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Vor allem aufgrund höherer Kalipreise und dem gesunkenen Eurokurs stieg der Quartalsumsatz um 8% auf 879 Mio. Euro. Das war etwas höher, als die meisten Analysten erwartet hatten. Das operative Ergebnis legte 24% auf 130 Mio. Euro zu, was etwas weniger als allgemein erwartet war. Nach Steuern lag der Konzernüberschuss bei knapp 14 Mio. Euro, nachdem in der vergleichbaren Vorjahresperiode noch ein Quartalsverlust von 32 Mio. Euro verbucht werden musste.

Vorstand erhöht Jahresprognose

Damit summiert sich das Halbjahres-EBITDA, nach 270 Mio. in Q1/2019, auf bereits 400 Mio. Euro. Angesichts des bislang Erreichten konkretisiert der K+S-Vorstand die Jahresprognose für das EBITDA auf 730 bis 830 Mio. Euro, nachdem die Schätzung bislang bei 700 bis 850 Mio. Euro lag.

Aktie legt vorbörslich deutlich zu

Aktionäre von K+S hatten zuletzt keine wirklich gute Zeit. Auf 3-Monats-Sicht gab der MDAX-Wert 22% nach, auf Halbjahressicht 16% und auf Jahressicht gut 32%. Auch der längerfristige Blick zurück macht keinen Spass, in den letzten fünf Jahren fuhren die Papiere einen Verlust von 43% ein.

Schon lange spekulieren K+S-Aktionäre auf einen Turn-Around, der aber weiter auf sich warten lässt. Und jedes halbwegs gute Ergebnis wird zum Anlass genommen, die Hoffnungen neu zu schüren. Bleibt abzuwarten, ob es diesmal gelingt, die Fantasie der Anleger zu wecken.

Gestern verloren K+S-Aktien deutliche 3,2% auf 13,63 Euro. Zumindest kurzfristig sorgen die heute vorgelegten Zahlen für etwas positivere Stimmung. Vorbörslich klettern K+S-Aktien deutlich um ca. 3% auf 13,95/14,05 Euro.

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