Deutz und Wacker Neusson: Vorstandsinterview drückt beide Werte tief ins Minus

Bereits gestern rauschten die Aktien des Motor-Produzenten Deutz mit über 6% kräftig in den Keller, heute gibt es einen noch kräftigeren Rutsch. Mit aktuell knapp 15% auf 6,88 Euro rutschen die Papiere ans SDAX-Ende und sind auch insgesamt einer der größten Verlierer am deutschen Aktienmarkt.

Ausgelöst wurde der Kursrutsch vom Deutz-Vorstandschef, der in einem Interview mit Bloomberg vor einer Abkühlung der Nachfrage nach Motoren gewarnt hat.  Jetzt erwarten viele Anleger, dass nach einem bereits im ersten Quartal zu verzeichnenden Auftragsrückgang bei Deutz das zweite Quartal nochmals schlechter ausfallen könnte und trennen sich von ihren Anteilen.

Mit gut 6% Kursverlust auf 19,23 Euro ebenfalls kräftig gen Süden rutschen heute die Aktien des Baumaschinen-Herstellers Wacker Neusson. Denn Analysten der Investmentbank Kepler Cheuvreux, die angesichts des Vorstandsinterviews bereits bei Deutz ihr Kursziel deutlich reduzierten, erwarten auch negative Auswirkungen für den Baumaschinen-Hersteller. Und so leistet Wacker Neusson heute am SDAX-Ende Deutz Gesellschaft.

Geteiltes Leid ist eben nicht immer halbes Leid…

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