Wirecard bleibt für Goldman nach 2018er Zahlen „Conviction Buy“

Gestern hat der Online-Bezahlabwickler Wirecard seine endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Zum einen bestätigten diese das weiterhin rasante Wachstum des Unternehmens, zum anderen lagen sie ein klein wenig unter den vorläufigen Zahlen aus dem Januar. Und während Anleger gestern zu Handelsbeginn auf Ersteres blickten und die Aktien im frühen Handel um über 4% bis auf 140 Euro stiegen, spielte in der zweiten Handelshälfte eher Zweiteres eine Rolle und die Aktien sackten bis zum Handelsschluss um knapp 4% auf 129 Euro ab.

Langfristig, so sind sich zumindest die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs sicher, dürfte aber das rasante Wachstum weiter den Ton angeben. Zwar verweist Goldman-Analyst in seiner jüngsten Studie auch auf die um 10 bzw. 5 Prozent unter den vorläufigen Eckdaten für das Schlussquartal 2018 liegenden Umsatz- und EBITDA-Daten. Allerdings hat sich seiner Einschätzung nach die Erwirtschaftung von Barmitteln deutlich verbessert.

Deshalb behält Goldman Sachs die Wirecard-Aktien weiter auf der „Conviction Buy List“ und bestätigt das mittelfristige Kursziel von 230 Euro. Bezogen auf den gestrigen Schlusskurs ergibt das ein üppiges Kurspotenzial von rund 78%.

 

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