JPMorgan weniger optimistisch bei EON

Etwas weniger zuversichtlich als bislang blicken die Analysten der US-Bank JPMorgan auf die Aktien von Deutschlands größtem Energieversorger EON. Vor allem das von der übernommenen Innogy mit eingebrachte britische Geschäft (NPower) sieht Analyst Christopher Laybutt unter weiterem Margendruck leiden. Zudem verweist er in seiner jüngsten Studie auf:

…steigende Kosten im Großhandelsbereich des Versorgers und auf den Eintritt neuer Marktteilnehmer aufgrund neuer Technologien.

Deshalb senkt er seine Einstufung für EON-Aktien von „Overweight“ auf „Neutral“ und reduziert das Kursziel von 11,50 auf 10,20 Euro.

Gestern schlossen die EON-Anteilsscheine als einer der schwächsten DAX-Werte 0,9% tiefer bei 9,65 Euro. Durch seine Kurszielsenkung traut der JPMorgan-Analyst den Aktien jetzt nur noch ein maximales Kurspotenzial von rund 5,5% zu.

In den neuen Handelstag dürften die Aktien etwas tiefer starten, die aktuelle vorbörsliche Indikation liegt bei 9,55/9,57 Euro.

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