Basler: Geschäftszahlen enttäuschen, Aktie bricht ein

Zahlen gab es heute beim Industriekamera-Hersteller Basler. Und blickt man auf die Reaktion des Aktionkurses, dann scheinen die Anleger offenbar sehr enttäuscht von den erreichten Werten zu sein.

Zwar lag der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 150 Mio. Euro so hoch wie im Jahr zuvor, allerdings ging das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 10% auf 36 Mio. Euro zurück. Das Vorsteuerergebnis fiel sogar um 18% auf 24,5 Mio. Euro, das Nachsteuerergebnis um 21% auf 17 Mio. Euro. Den Ergebnisrückgang begründete Basler mit geplanten strategischen Investitionen in Form von Personalaufbau. Für das abgelaufene Geschäftsjahr soll eine Dividende von 1,59 Euro pro Aktie gezahlt werden.

Für das laufende Jahr erwartet Basler hohe Unsicherheiten an den Absatzmärkten sowie eine sich weiter eintrübende Makroökonomie. Trotzdem soll der Jahresumsatz auf 160 – 180 Mio. Euro gesteigert werden, die Vorsteuerrendite bei 7 bis 11% liegen.

Aktie bricht ein

Obwohl Umsatz und Ergebnis im Bereich der bisherigen Erwartungen liegen und auch die Prognose für 2019 nicht wirklich überraschend ist, sind die Anleger besonders von den Gewinnrückgängen enttäuscht und hatten hier mehr erwartet. Basler-Aktien brechen bis zum späten Nachmittag um mehr als 11% auf 132,40 Euro ein.

Werbung