Kuka stürzen nach Prognosesenkung und Streichung der Ziele für 2020 ab

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Der Beginn des neuen Jahres ist offenbar die Zeit der Prognosesenkungen, vor allem was den Automobilsektor betrifft. Gestern rutschen Osram-Papiere ab, nachdem sich der Firmenchef pessimistisch zu den Zukunftsaussichten der Automobilzulieferer geäußert hat (wir berichteten hier). Auch Schaeffler-Aktien gerieten in den Abwärtsstrudel, die Analysten der UBS erwarten hier „einen fortgesetzten Abwärtsstrudel bei den Konsensschätzungen“ „Details dazu hier). Und jetzt erwischt es den Roboterhersteller Kuka.

Gestern nach Börsenschluss meldete das Unternehmen, dass vor allem wegen der „verstärkt spürbaren Abkühlung der Konjunktur in der Automobil- und Elektroindustrie im 4. Quartal 2018“ die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr erneut korrigiert werden muss. Außerdem belasten das Unternehmen „die anhaltenden Unwägbarkeiten des chinesischen Automatisierungsmarktes sowie negative Auswirkungen aus dem Projektgeschäft„.

Kuka rechnet jetzt mit einem Jahresumsatz von 3,2 Mrd. Euro und einer EBIT-Marge von ca. 3%. Bislang lag die Umsatzerwartung bei 3,3 Mrd. Euro, die erwartete EBIT-Marge bei 4,5%. Die endgültigen Zahlen für 2018 sollen am 28. März veröffentlicht werden.

Zudem werden auch die Finanzziele für das Jahr 2020 gestrichen, die bislang bei einem Umsatz von 4 bis 4,5 Mrd. Euro und einer EBIT-Marge von über 7,5% lagen. Diese Ziele seien jetzt nicht mehr zu erreichen.

Akien stürzen ab

Für Kuka-Aktien geht es am heutigen Handelstag kräftig abwärts. Bereits zu Handelsbeginn stürzen die Papiere mehr als 12% bis auf das Tagestief bei 54 Euro. Von diesen Verlusten können sich die Aktien zwar im Handelsverlauf wieder etwas erholen, liegen aber immer noch mit 7% im Minus bei 56 Euro.

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