Trotz der jüngsten Rückschläge: UBS bestätigt ihr ambitioniertes Kursziel für Wirecard

Trotz der jüngsten Rückschläge: UBS bestätigt ihr ambitioniertes Kursziel für Wirecard

Wenig erfreulich liefen die letzten Monate für die Aktien des Online-Bezahlabwicklers Wirecard. Obwohl das Unternehmen regelmäßig positive News über neue Kooperationen (z.B. hier) oder Aktienrückkäufe des Vorstandschefs (hier) veröffentlicht und auch die zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen positiv ausfielen (Details hier), verloren die Aktien alleine in den letzten drei Monaten rund 30% an Wert. Daran müssen sich die erfolgsverwöhnten Wirecard-Aktionäre, die sich auf Sicht von fünf Jahren immer noch über Kursgewinne von fast 400% freuen können, erst einmal gewöhnen.

Die meisten Analysten sind sich aber weiterhin einig, dass das aktuell nur eine kurze Kursdelle ist und die mittelfristigen Aussichten weiterhin sehr positiv bleiben. Erst kürzlich hatten die Analysten der US-Großbank Goldman Sachs die Aktien auf ihrer „Conviction Buy List“ mit einem Kursziel von 250 Euro bestätigt (wir berichteten hier). Diesem Urteil schließen sich heute nun auch die Analysten der Schweizer Großbank UBS an.

Nach einem Investorentreffen hält Analyst Hannes Leitner von der UBS „den auf Handelsunternehmen und Verbraucher ausgerichteten Ansatz mit Bezahllösungen für einzigartig“ und ist sich sicher, „dass dies die langfristigen Wachstumschancen des Zahlungsabwicklers stützt„. Deshalb bestätigt er seine Einstufung mit „Buy“ und belässt das Kursziel bei 220 Euro.

Wirecard-Aktien notieren heute 1,2% schwächer bei 134,70 Euro. Damit sieht der UBS-Analyst bis zu seinem Kursziel ein mittelfristiges Kurspotenzial von rund 65%.

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