Baumot Group: Aktie legt nach möglicher Einigung im Dieselskandal vorbörslich deutlich zu

Baumot Group: Aktie legt nach möglicher Einigung im Dieselskandal vorbörslich deutlich zu

Vorbörslich kräftig nach oben geht es mit den Aktien der Baumot Group, die umweltfreundliche Technologien zur Abgasminderung entwickelt. Die aktuelle vorbörsliche Indikation liegt mit 3,50 Euro gut 16% über dem gestrigen XETRA-Schlusskurs von 3,15 Euro. Auslöser für den vorbörslichen Kurssprung dürfte das in der Nacht von der Regierungskoalition festgezurrte Maßnahmenpaket zur Hardware-Nachrüstung von älteren Dieselfahrzeugen im Rahmen drohender Fahrverbote in zahlreichen deutschen Innenstädten sein.

Offenbar erhoffen sich die Anleger, dass nun endgültig – neben den erwarteten Umtauschprämien für betroffene Dieselbesitzer – auch technische Maßnahmen beschlossen werden, bei denen Umwelt-Technologie der Baumot Group zum Einsatz kommt. Im heutigen Tagesverlauf dürfte es von Regierungsseite weitere Einzelheiten zu den beschlossenen Maßnahmen geben, was zu kräftigen Kursausschlägen bei Baumot-Aktien führen dürfte. Man darf gespannt sein, ob (und inwiefern) Baumot profitieren kann und ob die Aktie eher in Richtung Jahreshoch bei 3,60 Euro oder Jahrestief bei 1,50 Euro ausschlägt.

Auf alle Fälle ist große Vorsicht angebracht, da die Ausschläge durchaus heftig sein können. Die aktuelle Situation eignet sich eher für kurzfristige orientierte Trader. Langfristige Investoren warten dagegen solange ab, bis verlässlichere Informationen darüber vorliegen, wie Baumot von einer möglichen Einigung profitieren kann.

 


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