K+S: Extreme Trockenheit belastet Bilanz mit ca. 80 Mio. Euro – Wie startet die Aktie?

K+S: Trockenheit kostet ca. 80 Mio. Euro – Wie startet die Aktie?

Der extrem trockene Sommer hat beim Salz- und Düngemittelhersteller K+S auch eine Dürre in der Bilanz verursacht. Die Produktionsstopps wegen ausgetrockneter Flussläufe an den Standorten Wintershall Hattorf wird alleine kosten alleine im dritten Quartal diesen Jahres ca. 80 Mio. Euro an EBIT, teilte K+S heute vorbörslich überraschend mit. Damit dürfte vermutlich die bisherige Jahresprognose beim EBIT von 660 bis 740 Mio. Euro nicht zu halten sein. Und K+S erwartet auch in den nächsten Monaten weitere Belastungen aufgrund der Produktionsausfälle.

Die gute Nachricht ist, dass K+S die Produktion an beiden Standorten heute wieder hochfahren dürfte.

Die Anleger haben die Belastungen beim Ergebnis schon länger erwartet, wie die Entwicklung des Aktienkurses der im MDAX gelisteten Papiere zeigt. Auf Monatssicht liegt das Minus bei 4,3%, in den letzten drei Monaten summieren sich die Kursverluste sogar auf 12,3%.

Gestern gingen die Aktien gut 2% schwächer bei 17,85 Euro aus dem Handel. Die heutige Ankündigung, die Produktion wieder hochfahren zu können, überwiegt offenbar die Meldung zu den entstandenen Belastungen. Vorbörslich zumindest werden die Papiere mit 17,90/18,05 Euro leicht über dem gestrigen Schlusskurs gehandelt.

 

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