Die Aktienexperten der Deutschen Bank bescheinigen den Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter kein weiteres Aufwärtspotenzial.

Zwar dürfte nach Ansicht von Analyst Bastian Synagowitz die beschränkte chinesische Stahlproduktion die Marge einiger Unternehmen unerwartet nach oben treiben und damit auch deren Aktienkurs, andererseits sind europäische Stahlwerte in den letzten beiden Jahren bereits sehr gut gelaufen. Besonders die Salzgitter-Aktie habe seiner Meinung nach aufgrund der Vorjahresrallye kaum noch Potenzial.

Der Analyst belässt deshalb seine Einstufung auf „Hold“, hebt aber das Kursziel leicht von 46 auf 47 Euro.

Die im MDAX gelisteten Papiere gingen gestern ein halbes Prozent höher bei 51,76 Euro aus dem Handel. Damit sieht der Deutsche Bank-Analyst die Aktien, trotz Halteempfehlung und Kurszielanhebung, mittelfristig rund 9 Prozent fallen.

Die vorbörsliche Indikation für die Aktien liegt kurz vor Handelsstart bei 51,40/51,50 Euro.