Die Aktien des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck weiterhin zu kaufen, räten die Spezialisten des Analysehauses Warburg Research.

Zwar musste das Unternehmen zuletzt wegen Auswirkungen aus der US-Steuerreform eine Wertberichtigung von 25 Mio. Euro vermelden, allerdings sei die nach Meinung von Analyst Eggert Kuls nur einmalig und auch nicht zahlungswirksam. Weshalb auch das operative Ergebnis nicht beeinträchtigt wird. Denoch geht er aber davon aus, das der Jahresgewinn geringer als bislang erwartet ausfallen dürfte.

Eggert Kuls belässt deshalb seine Einstufung auf „Buy“ und sieht ein mittelfristiges Kurzsziel von 3,70 Euro.

Die Aktien des Druckmaschinenherstellers haben seit dem Jahreshoch 2017 im Oktober bei 3,57 Euro kräftig verloren und sind bis zum Jahresschluss um rund 20 Prozent auf 2,80 Prozent gefallen. Zum Jahresstart bewegen sich die Papiere kaum und notieren aktuell bei 2,79 Euro.

Damit sieht Warburg Research auf dem aktuell reduzierten Kursniveau ein Kurspotenzial von rund 30 Prozent.