Kräftig abwärts ging es auch in der letzten Woche mit den Aktien des Windanlagenbauers Nordex. Auf Wochensicht verloren die Papiere 1,5% auf 8,76 Euro und waren damit mal wieder einer der schwächsten Performer im TecDAX. Auf Jahresfrist belaufen sich damit die Kursverluste bereits auf über 60%, damit ist Nordex auf dieser Zeitebene das unangefochtene Schlusslicht im TecDAX.

Und mittelfristig wenig Verbesserung erwarten die Experten der Commerzbank. In ihrer aktuellsten Studie verweisen sie auf einen wahrscheinlich schwachen Auftragseingang, was sich in den Zahlen entsprechend auswirken dürfte. Deshalb senkt Analyst Sebastian Growe das Kursziel kräftig von bisher 14,0 auf nur noch 9,0 Euro. Seine Einstufung belässt er aber auf „Hold“.

Wenn man den Kursverlusten der letzten Monate überhaupt etwas positives abgewinnen kann, dann das die Commerzbank trotz der kräftigen Kurszielsenkung die Nordex-Aktien nicht zum Verkauf sondern als Halteposition sieht. Denn da die Papiere inzwischen nur noch bei 8,76 Euro notieren, birgt selbst das neue Kursziel noch etwas Kurspotenzial. Allerdings dürfte das für Aktionäre, die Ende 2016 noch zu Kursen um die 32 Euro eingekauft haben, nur ein ganz schwacher Trost sein…

Zum Start in die neue Handelswoche dürfte sich an der aktuellen Lage nur wenig ändern, Nordex-Aktien werden vorbörslich bei 8,70 Euro taxiert.