Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S aus Kassel setzt weiter auf die Kali- und Salzproduktion. Das teilte das Unternehmen heute zu Wochenbeginn vorbörslich mit. Außerdem präsentierte K+S den Anlegern die Wachstumsziele bis zum Jahr 2030. Und die sind recht ambitioniert. Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) soll bis dahin die Marke von 3 Milliarden Euro erreichen. Zum Vergleich: 2016 lag der Umsatz gerade bei 3,5 Milliarden Euro.  Die Kapitalrendite möchte K+S auf mindestens 15 % steigern.

Das Wachstum soll dabei mit zwei Drittel aus der Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts sowie aus optimierten Prozessen generiert werden. K+S will sich dabei auf die vier Segmente

  • Acriculture,
  • Industry,
  • Consumer und
  • Communities

konzentrieren.

Mit der weiteren Konzentration auf das Salz- und Düngemittelgeschäft beendet K+S auch die bisherigen Spekulationen, man könne sich vom Salzgeschäft komplett trennen.

Aktien legen weiter zu

Die im MDAX gelisteten Aktien konnten sich zuletzt von dem 2015 und 2016 erlittenen Kurseinbrüchen von rund 40 bis auf fast 15 Euro zuletzt wieder deutlich erholen. Alleine im letzten Monat legten die Papiere rund 10 Prozent auf aktuelle 22,50 Euro zu.

Vorbörslich notieren die Papiere leicht über dem Schluss der letzten Handelswoche und werden momentan bei 22,75 Euro gehandelt.