Trotz der inzwischen seit rund 2 Jahren andauernden Talfahrt beim Windanlagenbauer Nordex sieht die US-Investmentbank Goldman Sachs noch keine echten Anzeichen für eine deutliche Erholung. Zwar hat Goldman-Analyst Manuel Losa seine Prognosen an die Entwicklung der Geschäftszahlen des ersten Quartals an, die nun auch das stärker als erwartete Marktwachstum ab 2020 reflektieren, die Einstufung belässt er aber auf „Neutral“ und auch das Kursziel bei den bisherigen 14,00 Euro.

Die Aktien des TecDAX-Schwergewichts haben seit Anfang 2016 von 32,75 Euro rund 60 Prozent auf aktuelle 12,62 Euro verloren und sind damit der schwächste TecDAX-Wert auf Jahressicht. Gelingt Nordex-Aktien zumindest wieder der Anstieg bis zum Goldman-Kursziel von 14 Euro, würde das beim aktuellen Kursniveau ein Potential von gut 10 Prozent bedeuten.