Der Hightech-Maschinenbauer Manz meldet heute vorbörslich, das er eine erste Anzahlung in Höhe von 64,3 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem bereits Anfang des Jahres erhaltenen CIGS-Großaufträgen der chinesischen Partners Shanghai Electric Group und Shenhua Group erhalten hat (Großaufträge für Manz). Das Gesamtvolumen dieser Aufträge beläuft sich auf 263 Mio. Euro für eine 44 MW CIGS-Forschungslinie sowie eine 306 MW CIGS-Turnkey-Anlage.

Durch die jetzt bereits erhaltene Anzahlung sowie mögliche weitere Anzahlungen im Jahresverlauf werden diese Zahlungen bereits 2017 bei Umsatz und Ertrag wirksam. Mit der Umsetzung der Aufträge soll nun unmittelbar begonnen werden.

Aktie vorbörslich leicht höher

Als im Januar die Meldung über den Großauftrag bekannt wurde, sprang der Kurs kräftig an und kletterte zwischenzeitlich bis über 42 Euro im Februar diesen Jahres. Seitdem konsolidiert die Aktie und ging gestern bei 39,93 Euro aus dem Handel. Offenbar warteten die Anleger ab, ob die guten Nachrichten auch in tatsächlichen Zahlungen und Umsätze resultieren. Das hat sich heute zum Teil bestätigt, weshalb die Anleger wieder zugreifen. Vorbörslich werden die Aktien momentan bei 40,50 Euro taxiert, dürften in den Handel also rund 1,5 % höher starten.