Gerüchte kursieren, nachdem SABMiller, die weltweite Nummer 2 am Biermarkt, mit Carlton & United Breweries die Biersparte von Konkurrent Foster’s kaufen will. Laut Wall Street Journal (die sich wiederum auf eine nicht genannte Quelle der Sunday Times of London berufen) ist eine Summe von 10,9 Milliarden Dollar im Gespräch, die SABMiller bereit wäre, für den Zukauf auszugeben.
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Zum Wochenende mal eine kleine Videoempfehlung zum Thema Merger and Acquisitions vom Wall Street Journal Digital Network. Nach Jahren rückläufiger Entwicklungen, resultierend aus schwächeren Aktienmärkten, Schwächen der Investmentbanken und globalen Resessionsentwicklungen kommt der Markt für M & A wieder in Schwung, die Deals werden mehr und größer. Nicht zuletzt deshalb blühen aktuell wieder die Bilanzen der großen Investmentbanken golden. So erreichten die globale Übernahmeaktivitäten ihren höchsten Stand seit 2009.
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Wie heute seitens Intel bekannt wurde, will der Chipgigant den Sicherheitsspezialisten McAfee für runde 7,7 Milliarden Dollar in Cash kaufen. Das entspricht einem Kaufkurs von 48 Dollar für jede McAfee-Aktie, was einem satten 60prozentigen Aufschlag auf den McAfee-Kurs entspricht. Daraufhin sprangen McAfee-Aktien um 57 Prozent nach oben auf aktuelle 47 Dollar, was den McAfee-Aktionär freuen wird.
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Etwas sehr seltenes ist eingetreten, ich bin vollkommen Sprachlos. Offensichtlich is only the sky the limit.
Deshalb, lasst Bilder sprechen:

Ed Whitacre tritt ab. Und das nach einem knappen dreiviertel Jahr als oberster Boss bei GM. Das Handelsblatt schreibt heute dazu:
“Konzernchef Ed Whitacre hat den verstaatlichten US-Autobauer General Motors nach der Insolvenz im vergangenen Jahr innerhalb von wenigen Monaten auf Vordermann gebracht.”
Mal zusammengefasst: Der Mann fängt bei GM an, einem der größten Autobauer der Welt, der gleichzeitig in unglaublichen Schwierigkeiten steckt, die Pleite grad so vermeiden kann. Arbeitet dort nicht ganz ein dreiviertel Jahr und tritt – nach der Veröffentlichung überraschend guter Quartalszahlen – direkt wieder ab.
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Donnerstag, heute mal etwas nach 07.00 Uhr in Deutschland, mal wieder Zeit, einen Blick in andere Blogs und Wirtschaftspublikationen zu werfen. Das schreiben die Anderen:
Die Finanzbranche aus der Sicht der Mathematiker und Programmierer, das gibt es in der Dokumentation “Quants: The Alchemist of Wall Street” und diese gibt es beim Spekulantenblog. Hochinteressant.
Ebenfalls beim Spekulantenblog gibt’s eine Einschätzung zum sich weiter kräftig ausweitenden amerikanischen Handelsbilanzdefizit, das – obwohl Überpräsident Obama dies eigentlich in seiner Amtszeit komplett anders vorgestellt hat – weiter drastisch ausweitet. So sind sie halt, die Amerikaner. Was interessiert mich die Zukunft. Hauptsache konsumieren und richtig dick Schulden machen.
“Auf die Suche nach dem bösen Staat” macht sich Mark Schieritz vom vom Herdentrieb und widmet sich der Investitionsfrage des Staates.
Markus Gaertner widmet sich in seinem Blog in “Crashkurs: China-USA” einer Gegenüberstellung grausiger Wirtschaftsnachrichten aus beiden Wirtschaftssupermächten und den damit verbundenen Auswirkungen und der Sprengkraft für den Rest der Welt. Nicht gerade ermutigend.
Trotz Desaster im Golf von Mexiko, die Ölplattformbetreiberfirma Transocean übertrifft mit den Zahlen zum zweiten Quartal 2010 die Erwartungen der Analysten – schreibt die Börsenfrau. Fazit: viel Öl im Golf – viel Money auf dem Account. Who cares?
Schönen Tag.
Heute 20.15 Uhr war’s wieder mal soweit, die FED hat über die weitere Ausrichtung ihrer Notenbankpolitik getagt. Und bleibt bei Ihrer Politk der massiven Stützungsmaßnahmen der US-Wirtschaft, um ein vorzeitiges Abwürgen der Konjunktur zu verhindern.
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In der Regierungskoaliton mehren sich die Zeichen auf möglicherweise deutlich längere Laufzeiten der Atomkraftwerke. Der Spiegel schreibt heute, dass es innerhalb der Regierungskoalition wohl ein Bündnis gibt, das eine Verlängerung um 14 Jahre anstrebt, der Widerstand gegen Umweltminister Röttgen nimmt weiter zu.
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Dabei war alles doch so schön. Heute im Tagesverlief erklomm unser DAX bei 6.386 Zählern und damit ein Zwei-Jahres-Hoch, die Woche hätte so schön enden können. Aber die kleine Börsenwelt war eben nur bis 14.30 Uhr in Ordnung, denn dann wurde – wie immer am ersten Freitag des Monats – die US-Arbeitslosenquote veröffentlicht.
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Donnerstag, heute mal etwas nach 07.00 Uhr in Deutschland, mal wieder Zeit, einen Blick in andere Blogs und Wirtschaftspublikationen zu werfen. Das schreiben die Anderen:
Ebenfalls in seinen Blogempfehlungen beschäftigt sich der Kollege vom Börsennotizbuch mit den Risiken und möglichen Folgen einer Immobilienblase in China – China Bubble Talks.
Der Kollege vom financeBLOG ist aktuell nicht so aktiv, beschäftigt sich aber in seinem letzten Beitrag zu Beginn des Monats August mit den voraussichtlichen Bewegungen der Aktienmärkte und ist dabei wenig optimistisch. Naja, bis jetzt liegt er da ein wenig daneben, aber wie er so schön schreibt, würde er auch keinen Franken drauf verwetten. Gut so.
Sehr schöner Beitrag zur FED-generierten Geldblase bei den Jungs vom Spekulantenblog. Diese beziehen sich auf Marc Faber, der wie immer schwer ins Gericht geht mit der FED und ihrer Politik des ewigen Gelddruckens. So isser halt, der Marc.
Und ebenfalls beim Spekulantenblog gibt’s auch einen sehr lesenswerten Artikel zum Rohstoffhandel der Investmentbanken und deren Geldabschöpfungskette.
Mit dem Ende des amerikanischen Wirtschaftsmodells beschäftigt sich Dieter Wermuth beim Herdentrieb und dieser ist – wie immer beim Herdentrieb – sehr lesenswert.
Und schlussendlich gibt’s bei Weissgarnix einen hochinteressanten Gastartikel von Stephan Schulmeister zum Thema “Depression als europäisches Gemeinschaftsprojekt“.
Have fun.
Richtig zulegen konnte heute die Aktie der Evotec AG. Um mehr als 6,8 Prozent ging’s nach oben auf einen Tageschlusskurs von 2,20 Euro. Womit sich das Kursplus der letzten 10 Tage auf mehr als 20 Prozent summiert, denn innerhalb der letzten 10 Tage haben wir auch schon Kurse von 1,95 Euro gesehen. Das Tief im Kursverlauf der letzten 5 Jahre lag Anfang 2009 bei 0,55 Euro, seitdem legte Evotec kontinuierlich zu.
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Schöne Zahl am heutigen Tag: 40 Milliadäre aus dem Mutterland des Kapitalismus (USA, nicht UK – you know) haben sich bereit erklärt, irgendwann mal die Hälfte ihres Vermögens zu verschenken, d.h. für wohltätige Zwecke zu spenden. Initiiert wurde die ganze Aktion von Gates und Buffett, Nummer zwei und Nummer drei auf der Liste der reichsten Menschen der Welt.
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