Archive for 'Wochenausblick'

Allen Unkenrufen zum Trotz wächst die deutsche Wirtschaft munter weiter. Das Statistische Bundesamt vermeldete heute für das dritte Quartal diesen Jahres ein bereinigtes Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent, das Vorquartal wurde gleichzeitig auf 0,3 Prozent (vorher +0,1%) nach oben korrigiert.


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Zu Wochenbeginn hier eine kurze Vorausschau auf wichtige Termine der Börsenwoche:


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Zu Wochenbeginn hier eine kurze Vorausschau auf wichtige Termine der Börsenwoche:

Montag:

  • 21.00 Uhr – USA: Verbraucherkredite für den Monat September 2011

Dienstag:

  • 08.00 Uhr – D: Deutscher Außenhandel für den September 2011

Mittwoch:

  • 15.30 Uhr – USA: Rede von FED-Chef Ben Bernanke
  • 16.00 Uhr – USA: Umsatz und Lagerhaltung im US-Großhandel für September 2011

Donnerstag:

  • 08.00 Uhr – D: Deutsche Verbraucherpreise für den Oktober 2011
  • 13.00 Uhr – UK: Sitzungsergebnis der Bank of England
  • 14.30 Uhr – USA: Handelsbilanz für den September 2011
  • 14.30 Uhr – USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
  • 14.30 Uhr – USA: Einfuhr- und Ausführpreise Oktober 2011
  • 20.00 Uhr – USA: US-Staatshaushalt für den Oktober 2011

Freitag:

Feiertag in den USA

  • 15.55 Uhr – USA: Verbraucherstimmung UNI-Michigang für November 2011

Zu Wochenbeginn hier eine kurze Vorausschau auf wichtige Termine der Börsenwoche:

Montag

  • 14.45 Uhr – USA: Chicago Einkaufsmanagerindex für Oktober 2011

Dienstag

  • 15.00 Uhr – USA: ISM – Index für den Oktober 2011
  • 15.00 Uhr – USA: Bauausgaben für September 2011

Mittwoch

  • 09.55 Uhr – DE: Einkaufsmanagerindex Oktober 2011
  • 10.00 Uhr – EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone Oktober 2011
  • 13.15 Uhr – USA: ADP-Arbeitsmarktbericht Oktober 2011
  • 19.15 Uhr – USA:  FED Sitzungsergebnis

Donnerstag

  • 13.30 Uhr – USA: Arbeitsproduktivität und Lohnstückkosten Q III 2011
  • 13.30 Uhr – USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
  • 13.45 Uhr – EU: EZB-Sitzungsergebnis
  • 14.30 Uhr – EU: EZB-PR zur Ratssitzung
  • 15.00 Uhr – USA: ISM-Dienstleistungsindex Oktober 2011
  • 15.00 Uhr – USA: Industrieaufträge September 2011

Freitag

  • 09.55 Uhr – DE: Dienstleistungsindex Oktober 2011
  • 10.00 Uhr – EU: Dienstleistungsindex Eurozone Oktober 2011
  • 13.30 Uhr – USA: Arbeitslosenquote Oktober 2011

Unterschleißheim, 08:10 Uhr: Bisher hat sich für mich noch kein nachhaltiges Signal ergeben, deshalb wird es heute für mich auch keinen Trade geben, denn gleich geht’s los mit Arbeiten.

Nutze ich diese 10 Minuten und werfe noch schnell einen kleinen Blic auf den Tag. Hochinteressant heute wird – nachdem letzte Woche das Wirtschaftswachstum in Deutschland unerwartet hoch ausfiel – der ZEW für den Januar 2011. Bleibt abzuwarten, ob die Schätzungen für die Konjunkturerwarten ähnlich stark sind wie die zuletzt veröffentlichten Zahlen. 11.00 Uhr wissen wir mehr.

Aus Amerika gibt’s heute 14.30 Uhr New York Empire State Index der New Yorker FED. Auch hier darf man sehr gespannt sein, ob die zuletzt doch deutlich verbesserte wirtschaftliche Gesamtsituation in den ersten relevanten Konjunkturzahlen des neuen Jahres ihre Fortsetzung findet.

Und dann gibt’s natürlich heute Abend die Zahlen für das 1. Quartal bei Apple. Nach dem überraschenden Rückzug von Jobs gestern darf man gespannt sein, ob die sicher über den Erwartungen liegenden Zahlen einen größeren Kursverlust kompensieren können, bzw. ob der “Jobs-Faktor” bei Apple überhaupt auszugleichen ist.

Daneben meldet heute auch IBM Geschäftszahlen, hier aber für das 4. Quartal. Big Blue ist ja meistens ein erster Indikator, wie sich die Geschäfte für Technologieunternehmen entwickelt haben. Man darf also für heute gespannt sein. Ich werd’s leider erst alles sehr spät heute abend erfahren.

Nächsten Mittwoch veröffentlicht die Deutsche Bank ihr Ergebnis für das 3. Quartal diesen Jahres und das wird vermutlich dunkelrot ausfallen. Analysten rechnen mit einem Quartalsverlust von ca. 1,2 – 1,4Milliarden Euro vor Steuern. Das kommt aber nicht aus heiterem Himmel, vielmehr kosten Abschreibungen auf die Postbankbeteiligung den Gewinn, der im gleichen Quartal des Vorjahres noch 1,5 Milliarden Euro betrug. Denn aktuell steht die Postbank noch mit einem deutlich höheren Kurs in den Büchern. 


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Setzt der DAX seine Konsolidierung der letzten Woche fort und fällt wieder unter die 6.000er Marke oder sehen wir eventuell auf der anderen Seiten neue Jahreshöchststände. Aktuell halten sich die beiden Lager in etwa die Waage. Deshalb lohnt es sich diese Woche umso mehr, einen Blick auf die anstehenen Wirtschaftsdaten zu richten:


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Großes Zittern vorm nächsten Freitag, denn da steht mal wieder die monatlichen US-Arbeitslosenquote aus den USA auf dem Programm. Und die wird wohl nicht sonderlich gut ausfallen, d.h. weiterhin einen sehr schwachen US-Arbeitsmarktes signalisieren.

Aktuelle Prognosen zur Arbeitslosenqote werfen Zahlen zwischen 9,5 Prozent (wie im Vormonat) bis hin zu Werten über die Marke von 10 Prozent in die Runde. Wobei wohl alles über der Quote vom letzten Monat (9,5%) für große Enttäuschungen an den Aktienmärkten sorgen und die bisher schon unglaubliche Rallye an den Rentenmärkten nochmal forcieren würde.


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Da haben wir den Salat. So ist das mit dieser Self-Fulfilling Prophecy. Fangen erstmal alle an, dann glauben auch alle dran und dann passiert’s auch. So in etwa kommt mir aktuell die Situation an den Märkten vor.


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Heute ein verkürzter Wochenausblick, denn Deutschland – England steht vor der Tür und ich muss Prioritäten setzen.

Nach einer schwachen Börsenwoche mit Rückgängen von -2,4 Prozent beim DAX, -2,9 Prozent beim Dow Jones und sogar -3,7 Prozent bei S&P 500 und Nasdaq ist die zwischenzeitliche Euphorie, dass der DAX schnell sein bisheriges Jahreshoch überspringt und hinter sich lässt, vorerst verflogen. Insbesondere vom US-Immobilienmarkt kamen Zeichen, dass eine nachhaltige Erholung vorerst weiter auf sich warten lässt, denn die Zahl der US-Neubauverkäufe brach deutlich ein. Hauptgrund ist hier das Auslaufen von Steuervergünstigen auf Hauskäufe. Was wiederum eindrucksvoll demonstrierte, dass momentan ohne weitere Stützungs- und Konjunkturprogramme von Regierungsseite noch kein richtiger Aufschwung stattfindet.


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Aktuell geschieht, was keiner richtig glauben kann und auch keiner so richtig begründen. Denn trotz aller Sorgen um die Stabilität der Eurozone, trotz Zahlungsproblemen in Griechenland, evtl. Spanien, Portugal & Co, trotz Inflationssorgen und Angst um ein erneutes Abgleiten in die Rezession, der DAX nähert sich immer weiter seinem bisherigen Jahreshoch bei 6.342 Zählern an. Einer der Gründe: Spanien gelingt es aktuell immer wieder, Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen, die Nachfrage ist sogar höher als das Angebot. Zudem flauen auch die Spekulationen gegen die Eurozone weiter ab, offenbar hat der aufgespannte 750 Mrd. Euro Hilfsschirm einem Großteil der Spekulanten – zumindest vorübergehend – den Mut genommen, weiter gegen die Eurozone Positionen aufzubauen. Wie gesagt, vorübergehend.


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Ein wenig Entspannung scheint sich abzuzeichnen am bisher von hoher Nervosität geprägten Aktienmarkt, was in zuletzt hohen Ausschlägen in beide Richtungen sowie in einer deutlich angestiegenen Volatilität seinen Ausdruck fand. So ist es aktuell auch sehr schwierig, wenigstens halbwegs vernünftige Prognosen zu machen. Aber nachdem sich am Freitag Griechenland’s Regierung auf konkretere Schritte zur Rentenreform geeinigt hat und das ebenfalls arg schwächelnde Spanien ankündigte, keine Kredite aus dem EU-Rettungschirm zu benötigen, atmen Anleger ein wenig durch. Insbesondere Anleger in den USA scheinen momentan angesichts der europäischen Probleme besonders nervös, fürchten sich doch nach wie vor ein überschwappen der europäischen Probleme über den Atlantik.

So schloss der DAX am Freitag auch gut behauptet mit einem Schlusskurs von 6.047 Punkten wieder über der wichtigen 6.000er Marke, das entspricht einem soliden Wochenplus von 1,8 Prozent. Und auch der  Dow Jones gewann im Wochenverlauf hinzu, schloss am Freitag auf einem Schlussstand von 10.211 Punkten mit einem Wochenplus von 2,8 Prozent. Die Nasdaq legte 1,1 Prozent zu, der S&P500 um 2,5 Prozent. Damit lagen wir mit unserer DAX-Prognose ein wenig zu defensiv, wir gingen von Kursen im Bereich von 5.800 – 5.900 Zähler aus.


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