Gute Nachrichten heute vorbörslich von CEWE COLOR. Der im SDAX gelistete europaweit größte konzernunabhängige Fotolaborant meldet per Ad-Hoc, dass der Konzerngewinn von 6,7 Mio Euro vollständig an die Aktionäre ausgeschüttet wird, was diesen eine Dividende pro Aktie von 1,05 Euro bringt, was einer ungefähren Dividendenrendite von 3,8 Prozent entspricht. Und das ist ja auch nicht schlecht in Niedrigzinszeiten, die auf Tagesgeld aktuell gerade so noch um die 2 Prozent bringen.
Letzten Freitag hatten wir bereits über die Kursentwicklung der Euromicron AG nach der Bekanntgabe des Jahresergebnis 2009 berichtet. Nach der Bekanntgabe am späten Nachmittag letzten Donnerstag gab es einen Sprung von 15,30 Euro auf 16,50 Euro. Doch selbst nach diesem Kurssprung lag das KGV von Euromicron noch unter 7, die Dividendenrendite hingegen bei über 7. Und da Umsatz, EBIT und Geschäftsvolumen bereits seit Jahren kontinuierlich wachsen, haben wir es hier mit einer echten Value-Aktie zu tun.
Rein technisch stellten wir fest, dass das Alltime-High von 17,10 Euro in greifbare Nähe rückt. Und dies haben wir bereits heute geknackt, es ging heute bis auf ein Tageshoch von 17,47 Euro aufwärts. Aktuell stehen bei der Euromicron AG alle zeichen auf grün, sowohl charttechnisch wie auch fundamental. Allerdings war der Sprung innerhalb der letzten beiden Tage doch recht groß, eventuell bietet sich ein kleiner Rücksetzer für einen Einstieg an.
Gestern am späten Nachmittag gab die Euromicron AG, Spezialist für Netzwerk- und Lichtwellenleitertechnologie, ihre Geschäftszahlen bekannt und enttäuschte nicht. Ganz im Gegenteil, die Euromicron AG – schon lange ein Favourit von Kapitalmarktexperten.de – konnte das seit Jahren anhaltende kontinuierliche Wachstum bei Umsatz, Gewinn und Marktanteilen weiter ausbauen.
Bereits früher schon war die Aktie von Golden Ocean Group aus Norwegen einer der Favouriten der Anleger und verzückte 2008 die Anleger mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 0,5, was die Aktie zu einer der billigsten europäischen Werte – gemessen am KGV – machte.
Dann traf die Weltwirtschaftkrise den Besitzer von 9 Capesize-Handelschiffen, zehn Panamax-Schiffen und 11 kleineren Transportschiffen besonders hart und die Anleger zeigten der Aktie den Rücken, es ging abwärts von über 5 Euro bis auf einen Tiefststand bei Kursen um 0,45 Euro.
Nachdem gestern in den USA mit der Gesundheitsreform das wichtigste Projekt von Präsident Obama verabschiedet wurde, haben wir uns bei Kapitalmarktexperten.de Gedanken gemacht, wer aus dem deutschen Dax-Segmenten von dieser Mega Reform am stärksten profitieren könnte.
US-Präsident Barack Obama sprach von einem “Sieg für das amerikanische Volk”. Es ist die umfassendste Sozialreform seit Jahrzehnten und Obamas wichtigstes innenpolitisches Projekt.
Unserer Meinung nach heißt der klare Sieger Fresenius Medical Care.
In der arg gebeutelten Automobilzuliefererindustrie gibt es auch Lichtblicke und demzufolge auch gute Chancen. Und eine dieser Chancen könnte Grammer sein.
Die Grammer AG gehört zu den international führenden Lieferanten von Sitzen für die Kfz-Industrie und sieht sich inbesondere im Premium-Segment gut positioniert. Außerdem erkannte Grammer die Zeichen der Zeit und investierte in Produktionskapazitäten in China, einem der derzeit am stärksten wachsenden Automobilmärkte der Welt.
Doch inzwischen ist eine Trendwende auszumachen und Grammer könnte ein hochinteressanter Turnaround-Kanditat werden. Charttechnisch hat sich ein Doppelboden ausgebildet, bei dem das zweite Tief über dem ersten liegt. Aktuell liegt der Kurs bei ca. 8 Euro, hat sich also vom Tief fast verdreifacht. Trotzdem scheint noch sehr viel Luft nach oben, vorstellbar wäre hier ein Gap-Closing, in einem ersten Schritt in Richtung 10 Euro, mit gutem Rückenwind, d.h. anziehendem Gesamtumfeld und fundamental guten Geschäftsdaten auch in Richtung 15 Euro.