Archive for 'Unternehmensmeldungen'

Vodafone plant, seinen 3,2 Prozent-Anteil am chinesischen Mobilgiganten China Mobile Ltd. zu verkaufen. Der Deal, bei dem 642,9 Millionen China Mobile – Aktien über den Tisch gehen würden, soll Vodafone ca. 6,5 Milliarden US-Dollar in die Kasse spülen.

Vodafone plant, den Verkaufsertrag zu 70 Prozent an die Aktionäre auszuschütten, mit den restlichen 30 Prozent sollen Schulden getilgt werden.

Also heute mal ein kleines Auge auf beide Werte werfen…

Wie heute seitens Intel bekannt wurde, will der Chipgigant den Sicherheitsspezialisten McAfee für runde 7,7 Milliarden Dollar in Cash kaufen. Das entspricht einem Kaufkurs von 48 Dollar für jede McAfee-Aktie, was einem satten 60prozentigen Aufschlag auf den McAfee-Kurs entspricht. Daraufhin sprangen McAfee-Aktien um 57 Prozent nach oben auf aktuelle 47 Dollar, was den McAfee-Aktionär freuen wird.


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Ed Whitacre tritt ab. Und das nach einem knappen dreiviertel Jahr als oberster Boss bei GM. Das Handelsblatt schreibt heute dazu:

“Konzernchef Ed Whitacre hat den verstaatlichten US-Autobauer General Motors nach der Insolvenz im vergangenen Jahr innerhalb von wenigen Monaten auf Vordermann gebracht.”

Mal zusammengefasst: Der Mann fängt bei GM an, einem der größten Autobauer der Welt, der gleichzeitig in unglaublichen Schwierigkeiten steckt, die Pleite grad so vermeiden kann. Arbeitet dort nicht ganz ein dreiviertel Jahr und tritt – nach der Veröffentlichung überraschend guter Quartalszahlen – direkt wieder ab.


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Fannie Mae und Freddie Mac, arg in die Schlagzeilen gekommen durch notwendig gewordene Megarettungspakete durch die US-Regierung (des US-Steuerzahlers) werden wohl bald nicht mehr an der NYSE gelistet sein.

businessinsider.com: “Finally, The Government Is Ending The Fannie & Freddie Casino, As Shares Will Be Delisted From NYSE

Zum 08. Juli 2010 sollen demnach die Aktien bei der NYSE nicht mehr gelistet sein, das teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) in einer Pressemitteilung mit. Und damit endet möglicherweise ein weiteres düsteres Kapitel wilder Verzockerei in der US-Immobilienkrise, was abschließend mal wieder der Steuerzahler mit Milliardenhilfen ausbaden musste.

Und endet doch nicht richtig. Denn wie der Business Insider weiter schreibt, werden die Aktien nach dem angegebenen Delisting-Datum weiterhin gehandelt, dann aber OTC am sogenannten OTC Bulletin Board und zwar solange, wie Market Maker in Interesse am Handel mit den Aktien signalisieren.

Also dann: Ein weiterer Pennystock für wilde Zockerei…

Der Markt hat BP nun wohl restlos das Vertrauen (in die Zukunft) entzogen. Anders kann man wohl die Anordung der Bank of America Merrill Lynch (BofA) an die firmeneigenen Trader nicht verstehen, Trades in Öl mit BP nicht über eine Laufzeit von Juni 2011 hinaus einzugehen. Das zumindest berichtet heute Reuters taufrisch.


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Kapitalerhöhungen sind eigentlich nie eine Ankündigung, die Anleger gerne hören. Denn meist resultiert die zusätzliche Kapitalaufnahme aus finanziellen Engpässen des Unternehmens oder anderweitigen Liquiditätsunzulänglichkeiten. Außerdem verwässern die bei der Kapitalerhöhung neu ausgegebenen Aktien das Ergebnis je Aktie, was meist zu Kursverlusten nach der Ankündigung führt. Nur selten lohnt es sich, vom eingeräumten Bezugsrecht Gebrauch zu machen, da man die Aktien nach Durchführung der Kapitalerhöhung meistens noch billiger bekommt.  Nur selten ist die Kapitalerhöhung wirklich dazu da, Wachstum bzw. dafür notwendige Investitionen zu finanzieren.


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