Archive for 'Einzelwerte'

Im Zwischenbericht der letzten Woche zur Performance meines Dividendendepots hatte ich bereits die besonders erfreuliche Performance der Euromicron AG hervorgehoben. Dementsprechend positiv ist auch die akutelle Dividendendepotperformance.

Heute legt Euromicron nochmal einen richtigen Zahn zu. Meine Renditeziele, die ich mit dem Kauf von Euromicron hinsichtlich der gezahlten Dividende verbunden habe, sind damit nun schon deutlich überschritten, d.h. ich habe die eigentlich über die Jahre kalkulierte Dividende bereits als Kursgewinn einkassiert. Bzw. kassiere ich ein, da ich heute meine Euromicron-Aktien zu einem Kurs von 21,18 verkauft habe.

Nach einem Kauf bei 16,50 verbleiben 4,68 Euro Gewinn je Aktie, also 468 Euro für das Gesamtpaket. Ergibt eine Bruttodividende von 28 Prozent in ca. 10 Wochen!

Nach Abgeltungssteuer verbleiben noch 351 Euro netto, das entspricht einer Nettodividende auf das eingesetzte Kapital von 1.655 Euro von 21 Prozent!

Das Dividendendepot werde ich in Kürze aktualisieren!


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30 Euro betrug der Kurs der Commerzbank-Aktien noch im Jahr 2007. 1,15 Euro waren’s dann noch im November und Dezember des letzten Jahres. Und auch wenn ein Kurs von aktuell ca. 2,10 Euro im Vergleich zu 2007 für Altaktionäre immer noch ein absolutes Desaster ist, so hat sich der Commerzbankkurs innerhalb der letzten 3 Monate ungefähr verdoppelt. Womit sich nun die Frage stellt, wie es mit der Coba in den nächsten Monaten weitergehen könnte.

Aktuell zumindest scheint sich der massiv negative Nachrichtenflow bei der Coba  ins Gegenteil zu verkehren. Zuerst vermeldeten die Commerzbänker, dass die strengeren Eigenkapitalanforderungen der internationalen Finanzaufseher aus eigener Kraft zugesichert werden können. Zudem scheint die Commerzbank nun doch ihre verlustreiche Tochter Eurohypo loszuwerden. Dies würde ein gehöriges Maß an Unsicherheit beseitigen, Viel Kapital freichmachen, was momentan für Eurohypo-Risiken gebunden ist und eventuell sogar noch ein paar Euro in die Kasse spülen.

Bei einer anderen Tochter hingegen läuft es offenbar glänzend, denn heute meldete die polischen Commerzbank-Tochter BRE ein deutlich besseres Ergebnis beim Gewinn für das vierte Quartal 2011 als erwartet.

Alles in allem momanten kein schlechtes Umfeld, was sich auch ganz deutlich an der Kursentwicklung der letzten Monate ablesen lässt. Scheinbar schöpfen die Investoren wieder Mut und trauen der Commerzbank zu, das Tal der Tränen, zumindest ein wenig, zu verlassen.

Am 5-Jahres-Chart lässt sich schön erkennen, wie tramatisch der Kursabsturz tatäschlich war, was aber gleichzeitig – bei weiterhin positivem Marktumfeld sowie weiter positiver Nachrichtenlage seitens der Commerzbank – auch für ein Erholungspotential bei der Commerzbank schlummert:

 

 

Am 5-Tages-Chart hingegen lässt sich schön ablesen, mit welcher Vehemenz die Commerzbank in den letzten Tagen geklettert ist, kaum eine Korrektur ablesbar:

Bleibt vorerst abzuwarten, ob diese Aufwärtsdynamik weiter anhält, oder ob Investoren nach den zuletzt sehr starken Anstiegen nich auch mal Kasse machen. Mittel- bis langfristig bleibt meiner Meinung nach – bei keinen neuerlichen Hiobsbotschaften seitens der Coba, z.B. bezüglich Investments in Griechenland, Portugal & Co. – sicherlich noch weiteres Aufholpotential, zumindest in Richtung 5 Euro.

Disclaimer beachten! Und dabei gleichzeitig beachten, dass ich – wie schon mehrfach verkündet – selbst noch einen kleinen Restbestand an Commerzbank-Aktien besitze, diese Analyse hier also nur für mich selber mache, dies keinerlei Anlageberatung bzw. Kauf- oder Verkaufsempfehlung darstellt!


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Vermutlich wissen es inzwischen auch alle, die sich kein Stück für Börse & Co interessieren, der Vernetzungsgigant Facebook plant noch für dieses Jahr seinen Börsengang. Die Wellen bzgl. angepeilter Bewertung, Kaufen oder Hände weg schlagen hoch. Eigentich ein guter Zeitpunkt, mal das offizielle REGISTRATION STATEMENT ON FORM S-1 anzuschauen, was Facebook bei der SEC vorgelegt hat. Sehr interessanter Lesestoff, der endlich auch auch mal einen etwas tieferen Blick auf das Unternehmen Facebook zulässt.

Zum Dokument geht’s HIER.

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Thomas Hoffmann, Vorstand bei der Euromicron AG, hat am 20. Januar 2012 zum Kurs von 17,40 Euro 1.000 Aktien der Euromicron AG gekauft.

DGAP-DD: Kauf geschäftsführendes Organ

Damit signalisiert der Vorstand meines Dividendendepotwertes weiter Vertrauen in die positive Geschäftsentwicklung, nachdem bereits am 04. Januar 2012 Dr. Willibald Späth bei einem Kurs von 16,80 Euro 1.000 Aktien des eigenen Unternehmens erworben hatte. Nachdem Euromicron gestern weiter bis auf 18,30 Euro zulegen konnte, für beide kein schlechtes Geschäft. Und wenn die positive Entwicklung anhält, dann ist es auch ein gutes Geschäft für mein Dividendendepot!

Disclaimer beachten.

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Pünktlich zu Jahresbeginn hatte ich meine Watchlist für das Dividendendepot um XING erweitert, damals lag der Kurs bei40 Euro, mein Beobachtungswert, zu dem ich einen Einstieg wagen wollte, lag bei 39 Euro. Aus heutiger Sicht kann man sagen, knapp daneben ist leider auch vorbei. Denn im Sog des allgemeinen Kursfeuerwerks des Januars sowie des Hypes um den Facebook-Börsengang konnte XING zuletzt kräftig zulegen.

Alleine gestern ging es mit der XING-Aktie um 6,6 Prozent aufwärts auf aktuell inzwischen über 49 Euro, was die Bewertung inzwischen auf ein stattliches KGV von ca. 20 ansteigen lässt. Leider habe ich hier den Einstieg nicht geschafft (verpasst?), belasse aber XING weiter auf der Watchlist, da ich den Wert weiterhin für sehr interessant halte. Aber zu den aktuellen Kursen ist ein Einstieg für mich nicht interessant, ich warte ab. Eventuell ergibt sich nochmal die Chance für einen günstigen Einstieg, wobei die avisierten 39 Euro als Kaufkurs wohl so schnell nicht mehr möglich sein werden.

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Commerzbank halten?

Der regelmäßig hier vorbeischauende Leser wird es wissen: ich hatte die Commerzbank regelmäßig auf meiner Crashdepot-Watchlist, vereinzelt bin ich auch ein- und sehr kurzfristig wieder ausgestiegen.

So kaufte ich u.a. bei 1,3820 Euro, bei 1,35 Euro und auch schon mal bei unter 1,20 Euro. Meist hab ich nach wenigen (3 – 5) Prozent Kursgewinn wieder geschlossen, der nachfolgende weitere Kursverfall gab mir immer recht. Aber betrachtet man das Ganze jetzt ein wenig langfristiger, ärgere ich mich heute natürlich über die jeweiligen Verkäufe. Bekanntlich ärgert man sich über entgangene Gewinne sogar mehr als über realisierte Verluste.

Nichtsdestrotrotz habe ich noch ein paar Reststücke im Bestand, z.T. teurer eingekauft, ein paar auch billiger. Mich würde Eure Meinung interessieren, nachdem ich gestern im Handelsblatt einen in keine Richtung tendierenden Bericht zum Kauf von Bankaktien gelesen habe (Bankaktien – kaufen oder nicht? “Ein gefährliches Spiel”).

Bei Kursen um die 2 Euro aussteigen oder eher auf einen mittelfristig weiter steigenden Kurs setzen? Wie seht Ihr die Chancen von europäischen Bankaktien, hier insbesondere einer Commerzbank?


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Nachdem die Coba heute verkündet hat, dass sie den Kapitalbedarf von 5,3 Milliarden locker selbst beibringen zu können, gab’s einen Kurssprung von über 14 Prozent auf aktuelle 1,62 Euro. Damit ist die Commerzbank heute mein klarer Topwert. Zumal ich immer noch ein paar Stück im Depot liegen habe, deshalb freut mich hier jede Erholung.

Zusätzlichen Schwung gaben hier heute auch noch positive Zahlen von Morgan Stanley, der Verlust fiel hier deutlich geringer aus (-14 US-Cent/Aktie) als von Analysten erwartet (-57 US-Cent/Aktie) Und auch die Ergebnisse der Bank of America erfreuten die Anleger.

Mittel- bis Langfristig wage ich momentan keine Prognose, hoffe aber, dass ich auf Jahresfrist wieder meinen Einstiegskurs erreiche.

Die von mir im Dividendendepot gehaltene Euromicron AG hat gestern und heute positive Nachrichten veröffentlicht. So wurde gestern veröffentlicht, dass Dr. Willibald Späth als geschäftsführendes Organ 1.800 Aktien der Euromicron zum Kurs von 16,80 Euro gekauft hat. Immer nett, wenn die Geschäftsführung durch Investitionen in das eigene Unternehmen Vertrauen signalisiert.

Außerdem gab das Unternehmen heute bekannt, dass Euromicron als einer von 100 Partnern der Hessischen Regierung wird und das Projekt vernetzte und sichere Elektromobilität unterstützt, um ein Netzwerk für vernetzte und sichere Elektromobilität in Hessen aufzubauen. Euromicron positioniert sich damit im zukunftsträchtigen Markt der Elektromobilität.

Dem Kurs, der nach der Kapitalerhöhung doch ein wenig unter die Räder kam, tut das heute sehr gut. Aktuell notiert Euromicron bei 17,20 Euro, das entspricht einem Tagesplus von ca. 2,5 Prozent. Ich hoffe auf weitere positive News und kletternde Kurse in Richtung 20 Euro.


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Ich hoffe, alle sind gut ins Neue Jahr reingerutscht.

Und gleich am 01. Januar 2012 gebe ich Gas, d.h. nehme drei neue Werte in meine Watchlists auf.

Crashdepot

In die Watchlist meines Crashdepot nehme ich zur Beobachtung zwei der größten Verlierer aus 2011 auf, Jungheinrich als größter Flop aus dem SDAX, Aixtron als zweitgrößter Flop aus dem TecDAX.

Jungheinrich – mögliches Kursziel für Einstieg: ca. 17,50 – 18,00 Euro

Aixtron – mögliches Kursziel für Einstieg: 9,00 – 9,50 Euro

Dividendendepot

Seit längerer Zeit beobachte ich nun schon Xing, die im letzten Quartal 2011 sehr stark verloren haben, nachdem die Quartalszahlen für Q III recht enttäuschend ausfielen. Aber grundsätzlich finde ich, ist die Story noch intakt. Gleichzeitig ist die Dividende bei Xing beim aktuellen Kurs interessant hoch. Ich werde mich Anfang des Jahres nochmals intensiver mit den Zahlen von Xing auseinandersetzen, prüfen, wie nachhaltig diese Dividende sein kann, und dann eine Entscheidung treffen.

Xing – mögliches Kursziel für Einstieg: ca. 39 Euro


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Das Börsenjahr 2011 startet in seinen letzten Tag. Zeit, sich kurz den Tops und Flops des laufenden Börsenjahres zu widmen, ich bemühe dazu mal Comdirect und selektiere mir mal die besten und schlechtesten Werte des Jahres aus DAX, MDAX, TecDAX und SDAX.

Die Spitzenperformer (nach unten und oben) der gängigsten deutschen Indizes sind:

DAX

Top 2011

  1. Merck KG AA mit +25 Prozent – hatte ich irgendwie gar nicht auf dem Radar, wird mir erst jetzt mit dieser Auswertung bewusst
  2. Fresenius Medical Care mit +20 Prozent + Fresenius SE (also eigentlich Platz 2 und 3)
  3. SAP AG +6 Prozent- trotz aller Widrigkeiten mit Oracle & Co bleibt eine Jahresperformance von 6 Prozent

Flop 2011

  1. RWE AG mit -46 Prozent: der Atomausstieg lässt grüßen. Ich war leider dabei  und hab viel zu lange auf eine vermeintlich hohe Dividende gesetzt. Hohe Dividenden sind aber nur schön, wenn sie auch gezahlt werden können…
  2. Metro AG mit -48 Prozent - irgendwas läuft offensichtlich schief, wenn Metro trotz vergleichsweise starker Binnenkonjunktur und überraschender Kauflaune der (eigentlich als Konsummuffel bekannten) Deutschen zweitgrößter Verlierer im DAX ist und fast die Hälfte des Börsenwertes in 2011 verliert
  3. Commerzbank AG -71 Prozent: Wer hätte gedacht, dass ein “Blue-Chip” im Jahresverlauf fast 3/4 seines Wertes verlieren kann. Aber immer wieder interessanter Wert für sehr kurzfristige Aktionen

MDAX

Top 2011

  1. SGL-Carbon + 39 Prozent - das Buhlen der Autogiganten zahlt sich aus
  2. EADS  + 34 Prozent – auch mit dem Aktienkurs gen Himmel
  3. Gerry Weber +26 Prozent – anders als die Metro profitiert Gerry Weber von der zunehmenden Kauflaune der Deutschen

Flop 2011

  1. Lanxess -34 Prozent
  2. Hamburger Hafen und Logistik AG -34 Prozent - Hab mich noch nie mit diesem Wert beschäftigt
  3. Douglas Holding – 35 Prozent – für mich auch recht überraschend

TecDAX

Top

  1. Freenet AG +25 Prozent – Auferstehung oder: Totgesagte leben länger (bzw. im Börsendeutsch Turnerbund)
  2. Wirecard AG +22 Prozent – Verflucht, die hatte ich mal bei 4 Euro und hab sie viel zu zeitig abgestoßen
  3. United Internet +13 Prozent - Auch hier verflucht, aber hier schreib ich mal lieber nicht, zu welchem Kurs ich hier schon mal eingestiegen (und vor allem bereits wieder ausgestiegen) bin

Flop

  1. Centrotherm Photovoltaics - 63 Prozent: Solar… noch Fragen?
  2. Aixtron -65 Prozent – Auf meine Watchlist für nächstes Jahr
  3. Q-Cells - 81 Prozent - hier braucht’s meiner Meinung nach keiner Erläuterung, geschrieben wurde genug

SDAX

Top

  1. Zooplus AG +60 Prozent - Für sein Haustier tut der Deutsche alles
  2. Schüler AG +55 Prozent - bisher noch nie bei mir auf dem Radar…
  3. Dürr AG +42 Prozent - und weiter interessant…

Flop

  1. Air Berlin -32 Prozent - mal sehn, was der neue Großinvestor ausrichten wird. Ohne ihn wäre die Platzierung vermutlich noch ein wenig schlechter…
  2. MLP AG -32 Prozent – gibt’s etwa nicht mehr genügend Akademiker??
  3. Jungheinrich AG -34 Prozent – sofort wieder auf die Watchlist!

Wie zu sehn, war einiges los im Jahr 2011, zum Teil auch recht überraschend. Aus den Tops und Flops werde ich meine Watchlist für das Crashdepot ergänzen und Jungheinrich (wieder) sowie Aixtron aufnehmen. Zu den Zielkursen später mehr.

Bitte den Disclaimer beachten. Die oben angegebenen Kurse und Performancewerte hab ich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengesucht, Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit haben sie aber selbstverständlich nicht!

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Am Freitag startet der Farmville-Macher Zynga an der Börse. Ja, genau der Macher von zig Facebook-Spieleanfragen, die man permanent genervt wegclickt. Aber offensichtlich haben mehr als 220 Millionen Facebooker nicht weggeklickt, sondern spielen die Zynga-Spiele aktiv. Dabei sind die Spiele kostenlos, Geld verdient wird durch den Erwerb von virtuellen Gütern. Für mich absolut nicht nachvollziehbar, aber ich hab schon Second-Life nicht verstanden, bzw. die Leute, die sich virtuell eine Cola kaufen und dafür echtes Geld ausgegeben. Naja, wenn’s schmeckt.

Was mir persönlich irgendwie nicht schmeckt, sind Bewertungen, die momentan für die Internetstars an der Börse bezahlt werden. Groupon hat schon mächtig abgesahnt und ist danach auch mächtig unter die Räder gekommen. Tut aber nur den Aktionären weg, die nach dem Börsengang zugeschlagen haben. All die Business-Angels und Fonds, die vorab drin waren, freuen sich.

Nun will also auch Zynga Kasse machen, und Facebook & Co schauen gebannt zu, was noch zu holen ist, um es evtl. nachzumachen. Wie bisher zu lesen ist, stehen Bewertungen von 10 – 20 Milliarden Dollar im Raum. Bei der Financial Times konnte ich eben lesen, dass Zynga in den ersten drei Quartalen dieses Jahres bei rund 830 Millionen Dollar Umsatz einen Gewinn von 30 Millionen Dollar erzielt hat. Mal ganz konservativ und linear aufs Jahr hochgerechnet entspräche das einem Umsatz von ca. 1,1 Milliarden Dollar Umsatz und ca. 40 Millionen Dollar Gewinn.

FTD: Zynga-Börsengang noch vor Weihnachten erwartet

Ganz einfach weiter gerechnet ergeben sich – mal angenommen die Leute kaufen weiter fleißig virtuelle Güter, der Wettbewerb bleibt überschaubar, Facebook bleibt in seiner Position so stark und will nicht noch mehr als die 30 Prozent vom Zynga-Kuchen – ein Kurs-Umsatz-Verhältnis für 2011 von 10 – 20 und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 250 – 500. Da sag ich erstmal: WOW. Das ist doch mal richtig sportlich.

Zum Vergleich: Unsere deutsche Vorzeige-Softwareschmiede SAP hat ein KGV von ungefähr 15. Wobei hier das Geschäftsmodell über die letzten Jahrzehnte doch als recht solide bezeichnet werden kann. Oder die Software AG: Die haben ein KGV von ca. 12.

Naja, vielleicht hab ich mich an verschiedenen Stellen nur verrechnet oder ich kann das ganze Wachstumspotential nicht richtig einordnen. Vermutlich. Oder aber, es gelten jetzt völlig neue Bewertungsmodelle, die ich noch nicht kenne. So (oder so ähnlich) war es doch auch schon mal in den Jahren 2000/2001. Bevor eine Blase platze, die damals als “Internetblase” bezeichnet wurde, und vor deren Platzen auch alle bisher bekannten Bewertungsmodelle als “old fashion” bezeichnet wurden.

Und den Disclaimer beachten, da es sich hier ausschließlich um meine persönliche Meinung handelt, ich niemand zu etwas ermutigen oder von etwas abhalten will. Und meine Meinung weicht sicher von vielen anderen total ab. Und das ist auch gut so.


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Ein Rekordergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 hat heute Infineon vorgelegt. Der Jahresumsatz stieg auf 4 Milliarden Euro (+21 Prozent), unterm Strich verblieb ein Gesamtergebnis von 785 Millionen Euro, der Konzernjahresüberschuss betrug über 1 Milliarde Euro.


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