Ich hatte ja in einem der letzten Beiträge bereits angekündigt, dass ich nun wieder aktiver an Tages-Tradingideen herangehen will (Ich glaub es geht schon wieder los). Nun wird es konkreter, denn ich habe heute:
1. eine eigene Seite dazu eingerichtet, wo ich immer dann, wenn es Tradingideen gab, diese dort aufliste inkl. Kursziel, Stopps und Gewinn/Verlust
2. auf allen Seiten rechts oben kurz und knapp die tagesaktuellen Trading-Ideen dargestellt (z.B. heute Bund short zum ersten Kurs).
So ist es allen möglich, meine Ideen und Erfolge/Misserfolge absolut transparent nachzuvollziehen.
Bitte beachten, dies sind meine eigenen Ideen, absolut keine Anlageempfehlungen. Hier unbedingt auch meinen Disclaimer beachten!
Just in dem Moment tickert die Arbeitslosenquote über die Schirme und ist mit 9,6 Prozent nichts Halbes und nichts Ganzes. Auf der einen Seite kommt es nicht zur erhofften Erholung am Arbeitsmarkt, auf der anderen Seite sind die Marktteilnehmer offensichtlich froh, dass es nicht deutlich schlimmer kam, weshalb die Rentenmärkte nach Veröffentlichung erstmal ordentlich in die Knie gehen. Gleichzeitig springen die Aktienfutures nach Veröffentlichung erstmal ordentlich nach oben.
Mal sehn, ob das nachhaltig bleibt. Denn oftmals sahen wir im Tagesverlauf nach Veröffentlichung nicht überzeugender Arbeitsmarktzahlen stetig nachgebende Kurse an den Aktienbörsen…
Etwas sehr seltenes ist eingetreten, ich bin vollkommen Sprachlos. Offensichtlich is only the sky the limit.
Deshalb, lasst Bilder sprechen:

Der starke Kursanstieg zu Wochenbeginn, der kurzzeitig sogar über das bisherige Jahreshoch bei 6.342 Punkten führte, veranlasst uns dazu, mal einen kurzen Blick auf die aktuelle Chartsituation im DAX zu werfen.
Das Video müsst Ihr Euch unbedingt anguckten, nein, vielmehr anhören. Im Chart sieht man den roten Balken, als der Dow Jones vorvergangene Woche Donnerstag den größten Intraday-Kursrutsch seiner Geschichte hingelegt hat, die Stimme ist von einem US-Trader, der gleichzeitig short ist.
Schöne Konstellation
Was für Bewegungen aktuell an den Märkten. Letzten Donnerstag und Freitag erleben wir heftigste Einbrüche im Dax, der Index notiert in Richtung 5.600 Punkte. Am Wochenende wird ein 750 Milliarden Rettungschirm über Euroland gespannt und gestern dann über 5 Prozent Plus an einem Tag, die 6.000er Marke wird zurückerobert.
Wer gestern abend einen Short wagte, wird heute morgen angenehm überrascht. Denn heute nach Börseneröffnung geht’s direkt wieder Richtung 5.900 Punkte, der Dax stoppt bei 5.909 Zählern. Und hier hat’s dann wohl alle Shorties auf dem falschen Fuß erwischt.
Bund-Future steigt auf fast 128 Prozent (127,96), aktuell bei 127,60.
Dow Jones fällt um ca. 1.000 Punkte in der Spitze unter die 10.000er Marke auf 9.869 Punkte, aktuell steht er bei ca. 10.400 Punkten
Der DAX liegt aktuell bei ca. 5.800 Punkten, im Tief lag er nächbörslich bei 5.560 Punkten, das waren im Tief runde 400 Punkte tiefer.
Also anschnallen, fest halten und Ruhe bewahren!
Gestern in meinem Beitrag “Überraschender ISM” hab ich salomonisch geendet mit:
Vorsicht ist also trotz heute wieder positiver Stimmung angebracht.
Grund für meine warnenden Worte waren die sehr freundlichen Aktienmärkte nach Veröffentlichung des ISM-Index, trotz weiter massiver Probleme in Griechenland (die tatsächlichen Hilfsgeldhöhen sind nach wie vor nicht abzusehen), weiter schwelende Probleme in Portugal, Spanien, Italien, einer drohenden Ölpest bisher nicht gekannten Ausmaßes in den USA sowie den seit Wochen ohne größere Korrektur steigenden Aktienmärkten.
Heute nun der deutliche Dämpfer. Im DAX geht’s aktuell um mehr als 2,5 Prozent oder ca. 155 Punkten nach unten, auch der Dow Jones eröffnet extrem schwach, steht momentan mehr als 220 Punkte im Minus bei 10.930 Punkten.
Seit ca. 1 Monat handel ich nun “spasseshalber” ein wenig bei Ayondo.de. Wem das jetzt nix sagt, hier ganz kurz eine Beschreibung zu ayondo:
Das Prinzip von ayondo ist so klar und einfach wie die Idee: Top-Trader stellen ihre Signale ein und werden zertifiziert.
Der Erfolg dieser Signale wird von ayondo objektiv und fortlaufend bewertet. Es entsteht eine Bestenliste der angeschlossenen Signalgeber.Alle Tradingsignale und -ergebnisse erscheinen in Echtzeit.
Wer als aktiver Trader seine Performance verbessern will, kann den Signalen der besten Signalgeber folgen. Sämtliche eingestellten Signale können über das ayondo-Portal in Echtzeit nachgehandelt werden. Dieses Angebot des manuellen Nachhandelns der Top-Trader ist vollständig kostenlos. Lediglich eine formale Registrierung für den Zugang zur ayondo-Plattform ist Voraussetzung.
Im zweiten Schritt können die ayondo User ihre Top-Trader abonnieren. Deren Signale werden dann automatisch und in Echtzeit auf dem eigenen Broker-Konto ausgeführt. Dabei ist das Risiko für jeden Trade auf ein Minimum begrenzt.
Soweit, sogut. Drei Monate muss man den Zertifizierungsprozess zum “Ayondo-Trader” durchhalten. In der Zeit darf der maximale Drawdown nicht größer als 20 Prozent sein, man muss mind. 1 Prozent Rendite über den gesamten Zeitraum erbringen sowie pro Woche mind. 2 Trades. Gestartet wird mit einem fiktiven Kapital von 100.000 Euro. Außerdem ist der maximale Einsatz pro Trade auf 2 Prozent Gesamtrisiko beschränkt. Schafft man das über die besagten drei Monate, kann man nach dieser Zeit dann versuchen, als zertifizierter Trader bei Ayondo Signalnehmer auf sich zu vereinen um damit ein wenig Geld zu verdienen.
Obwohl ich grad nicht aktiv trade, da mir das einfach viel zu viel Zeit raubt für die wirklich wichtigen Dinge, muss ich mir doch morgens immer intensiv die Märkte ansehen und gegebenenfalls ein wenig dazulernen.
Geradezu gespenstisch finde ich aktuell die Intraday-Charts im Bobl. Der läuft wir auf einer Schnur gezogen und kommt dabei fast keinen Punkt zurück. Also meine frühere Strategie des antizyklischen Handelns würde mich hier restlos zerlegen. Dazu hab ich mal den 2-Tageschart von Vorgestern und Gestern rausgesucht, dargestellt mit 5-min-Balken:

BOBL-Future im Zweitageschart – 5 min-Balken
Sehr schön die einzelnen Intraday-Trends zu sehen. Vorgestern (Punkt 1) gings aber der ca. 116.50 nur nach oben, ohne größere Korrektur. Quasi konnte man bei jedem Aufsetzer auf die Trendlinie kaufen. Dann kam der US-Zinsentscheid und der BOBL springt über die 117er Marke.
So, mal was ganz Neues hier. Wie sicherlich schon bemerkt, hab ich heimlich, still und leise das Layout gewechselt. Einziger Sinn und Zweck, ich kann Artikel besser anteasern und Charts besser einbinden. Das ging beim alten Layout komischerweise in der Startseitenansicht gar nicht. Egal, ist vorbei.
Auch neu ist nun eine – mehr oder weniger regelmäßige – Nachbetrachtung einzelner Tage, und mit dem heutigen möchte ich gleich anfangen, da er für mich nach dem Artikel um ist, dann gehe ich ins Kino
Ich möchte ja etwas weg vom reinen Scalping, würde gerne mehr Schwünge handeln, außerdem will ich mal ein wenig technischer an das Ganze ran gehen. Heute war der Start, wenngleich eher unbefriedigend. Der Einstieg in die Orders lief zwar immer sehr gut, aber das Ordermanagement war großer Müll, d.h. ich bin gedanklich noch total im Scalping und hab die Orders meist 1 oder 2 Punkte später geschlossen.

Gerade beim Trade Short bei 116.69 (in der Grafik der erste Pfeil) war das total zum in den Arsch beißen, danach ist der Bobl an der oberen Begrenzung abgeprallt (worauf ich ja auch getradet habe) und ist bis auf verfluchte 116.38 gefallen. Das ist dummerweise auch noch genau der Punkt, wo die Unterstützung im Wochenchart verläuft, und den beobachte ich auch. Also ich hätte es wissen müssen. Aber egal, ich übe ja noch.
Auch beim dritten und vierten Trade (Short 116.62/63 und Short bei 116.57) stößt der Bobl schön an der oberen Trendlinie an, ich gehe zweimal Short, beim dritten Pfeil hab ich dann sogar mal zwei und drei Punkte mitgenommen. Aufgrund der sehr ausgeprägten Trendkanäle am heutigen Tag hab ich die Stopps auch sehr eng gesetzt, jeweils 5 Punkte über Orderentry.
Asche auf mein Haupt, denn ich bin noch die Ergebnisse vom letzten Freitag und von gestern schuldig. Aber mom. weiss ich einfach nicht, wo mir der Kopf steht
Einfach zu viele Projekte…
Der Freitag brachte gediegene 133 Euro ein und war ganz entspannt, so macht es richtig Spass. Ohne groß Herzschmerz, Zittern und extreme Adrenalinausschüttung grundsolide Trades, hat man leider viel zu oft. Und weil es so schön war, verlief der gestriege Montag gleich nochmal auf die gleiche Art und Weise und brachte mir so 230 Euro ein.
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