Trotz drohender Probleme in den USA – Goldman hält an Kaufempfehlung für Daimler fest

19. Februar 2016 | Von | Kategorie: Unternehmensnachrichten

Die Sorge um einem möglichen Abgasskandal hat nun auch den Stuttgarter Autobauer Daimler erwischt. Entsprechend verschiedener Medienberichte bereitet eine US-Kanzlei gegen Mercedes vor, da nach Ansicht des Besitzers eines Mercedes mit einem „Blue Tec“ – Dieselmotor mehr giftige Stickoxide ausgestoßen werden, als von Daimler angegeben (Details zum nachlesen beim Handelsblatt und der Wirtschaftswoche). Denn schnell werden Erinnerungen wach, was das damals bei Volkswagen für ein PR-Gau gewesen ist, was das für den Absatz in den USA bedeutet hat, was möglicherweise noch an Kosten auf den Konzern zukommt und was schlussendlich in der Folge mit dem Aktienkurs passierte.

Daimler weist alle Vorwürfe vehement von sich. Und auch von der Kanzlei fehlen noch Details zu den Daten. Außerdem beginnt die Kanzlei gerade erst, Fahrer zu suchen, die auch betroffen sein könnte. Aber wenn der Ruf erstmal ruiniert ist, ist es in der Folge wesentlich schwerer, wieder Vertrauen aufzubauen. Unabhängig davon, ob die Vorwürfe stimmen oder nicht.

Im Kleinen kann man bereits heute die Auswirkungen am Aktienkurs der Daimler-Aktien ablesen. Denn die gingen direkt nach Bekanntwerden der Vorwürfe auf Tauchstation und sind nach Volkswagen mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 63,08 Euro der zweitgrößte DAX-Verlierer.

Und just zu diesem Zeitpunkt melden sich die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs und halten trotz der Gerüchte an ihrer Kaufempfehlung für Daimler-Papiere fest.

Man darf gespannt sein, ob dies die Anleger in nächster Zeit auch so sehen.


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