Aixtron: Ein Kauf für die Experten der Baader Bank, aber das Kurspotential ist mager…

19. Februar 2016 | Von | Kategorie: Unternehmensnachrichten

Aixtron-Aktionäre haben in den letzten Monaten und Jahren vermutliche viele qualvolle Momenten durchlebt, wenn sie einen Blick in ihr Depot geworfen haben. Alleine im letzten halben Jahr gaben die Aktien um 36 Prozent nach. Auf 1-Jahres-Sicht liegen die Verluste sogar bei 51 Prozent und auf der ganz langen Zeitachse von 5 Jahren sind sie mit 89 Prozent Kursverluste der mit Abstand schwächste Wert im TecDAX. Kaum zu glauben, dass Aixtron-Aktien im Jahr 2000 um die 90 Euro notierten, denn heute kostet eine Aktie noch 3,72 Euro.

Vergeblich war bisher die Hoffnung auf eine Trendwende, denn jede noch so kleine Erholung wurde in den letzten Jahren zu Abverkäufen genutzt. Oftmals „gestützt“ von schlechten Nachrichten vom schwächelnden LED-Markt. Nur einmal keimte so etwas wie Hoffnung auf, als die Papiere Anfang 2011 bis auf 30 Euro kletterten. Aber umso heftiger war der Absturz danach.

Wieder etwas Hoffnung verbreiten heute die Experten der Baader Bank, obwohl die Papiere heute mit einem Tagesverlust von knapp 6 Prozent wieder mal einer der großen TecDAX-Verlierer sind. Denn sie ändern ihre bisherige Verkaufsempfehlung und stufen die Aixtron-Papiere auf Kauf hoch. Allerdings wird trotz dieser Hochstufung das Kursziel kräftig von bisher 5,60 Euro auf nur noch 3,50 Euro gesenkt. Traurig, aber wahr: Trotz Hochstufung auf „Kaufen“ sehen die Analysten von Baader auf dem aktuell extrem niedrigen Niveau gerade mal 7 Prozent Kurspotential. Aber irgendwie ist ja immer alles realtiv. Und die Hoffnung (auf irgendwann mal wieder kräftige Kursgewinne) stirbt bekanntlich zuletzt…


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