Commerzbank: Griechenland-Wahl würgt den Aufschwung ab, Aktie der DAX-Verlierer – Charttechnisch angeschlagen

26. Januar 2015 | Von | Kategorie: Top und Flop

Die Griechen haben gewählt und sich für das Linksbündnis Syriza entschieden. Die ihrerseits ein Ende der Sparpolitik anstreben und einen Schuldenschnitt durchsetzen wollen.

Während man nach der Wahlentscheidung noch davon ausging, dass das Ergebnis heute am Aktienmarkt für negative Tendenzen sorgen könnte, währte die Unsicherheit der Anleger nur kurz, bevor wieder das Hauptaugenmerk auf die Liquiditätsflut der EZB gerichtet wurde. Woraufhin die Anleger weiter beherzt zugriffen und den DAX auf sein neues Allzeithoch bei 10.762 Punkten befördert haben.

Und auch wenn die Liste der Verlierer im DAX aktuell kurz ist, so gibt es sie doch. Und an der Spitze der Verlierer steht heute mit einem aktuellen Tagesverlust von 1,3 Prozent auf 11,30 Euro die Commerzbank. Denn hier sorgen sich die Anleger, dass ein möglicher Schuldenschnitt Griechenlands die Bank ordentlich Geld kosten könnte. Was für die Bank, neben den drohenden Strafzahlungen in den USA, zusätzliche Risiken birgt.

Zudem dürfte die Commerzbank kaum von der neuen Geldflut der EZB profitieren, da sie ihren Schwerpunkt auf Geschäftsbereiche legt, wo die Niedrigzinsen nicht so einfach durchgereicht werden können.

Belastend wirkt zudem, das nun auch charttechnisch verschiedene Ampeln wieder auf gelb gesprungen sind, nachdem zuletzt der Ausbruch aus der Seitwärtsrange noch oben misslungen ist und sich der Kurs nun wieder eher Richtung untere Unterstützung annähert.

Wenn nun der Kurs zu Zeiten von ständig neuen DAX-Rekorden nicht vom Fleck kommt fragt sich der Anleger was passiert, wenn der Gesamtmarkt irgendwann mal wieder richtig korrigiert…

 


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