Kurssprünge bei Aixtron – Wie es weitergehen könnte

26. September 2014 | Von | Kategorie: Chartcheck, Leitartikel

Aktien des Spezialmaschinenbauers Aixtron gehörten gestern zu den ganz großen Gewinnern, bis zum Handelsschluss sprangen Aixtron-Papiere um mehr als 14 Prozent auf 11,35 Euro. Als Hauptgrund wurde ein Großauftrag aus China ausgemacht, das Unternehmen San’an Optoelectronics hat 50 MOCVD-Anlagen bestellt.

Außerdem profitierte Aixtron von einer Kaufempfehlung durch die Commerzbank. Deren Analyst Thomas Becker rät zum Kauf von Aixtron-Aktien und sieht ein Kursziel von 17 Euro. Auf Basis des gestrigen Schlusskurses ein theoretisches Potential von gut 50 Prozent. Und daran scheinen sich auch heute die Anleger an der Börse zu orientieren, denn auch heute legen Aixtron-Aktien weiter kräftig zu. Aktuell beträgt das Tagessplus 5,5% auf 12,02 Euro.

Und damit entfernt sich der Aixtron-Kurs auch wieder deutlich von den zuletzt im August erreichten Tiefstkursen knapp über der 9-Euro-Marke und nähert sich sogar wieder schnell dem bisherigen Jahreshoch im Bereich von 12,80 Euro.

Charttechnisch pendelt der Aixtron-Kurs seit Anfang 2012 in einer Seitwärtsrange, deren untere und obere Begrenzung zwischen 8 und 15 Euro verläuft. Bisher war die Nachrichtenlage und die Geschäftsentwicklung nicht wirklich dazu geeignet, den Aixtron-Kurs wieder in Richtung der oberen Begrenzung und evtl. sogar darüber zu hieven. Sollte sich aber der positive Nachrichtenfluss fortsetzen und die Auftragsbücher weiter füllen, dann könnte Aixtron die Schwächephase der letzten Jahre überwinden und wieder zu alter Stärke zurückfinden. Und dann könnte auch das Kursziel der Commerzbank als durchaus realistisch angesehen werden.

Ein ebenfalls recht positives Signal ist das Kreuzen der 200-Tage-Linie von unten nach oben, was häufig für eher langfristig orientierte Anleger als Einstiegssignal gilt.

In den nächsten Tagen könnte der weitere Kursverlauf also durchaus richtungsweisend für die längerfristige Kursentwicklung bei Aixtron sein. Wichtig ist, dass auf der Oberseite die nächsten wichtigen Marken auch verteidigt werden, da es sonst durchaus auch zu einem Pullback in Richtung überwundenen Widerstände kommen könnte.


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