Erfolgreich Handeln mit Trendkanälen

4. September 2013 | Von | Kategorie: Allgemein

 

Neben dem Handel mit Fibonacci-Retracements gehört der Handel innerhalb von Trendkanälen zu meinen bevorzugten charttechnisch orientierten Tradingansätzen.

Bei einem Trendkanal handelt es sich dabei um eine Kombination von zwei parallel verlaufenden Trendlinien, die die grundsätzliche Richtung eines bestimmten Wertes (Index, Aktie, Devisen etc.) anzeigen bzw. markieren. Die Trendlinien selbst verbinden dabei mehrere Tiefs bzw. Hochs im Trend, die Kombination von oberer und unterer Trendlinie ergibt den eigentlichen Trendkanal.

Wichtig ist, dass die Trendlinie mindestens drei Hoch bzw. Tiefpunkte verbindet, damit der Trend einen zuverlässigen Charakter bekommt. Je mehr Hochs- bzw. Tiefs mit der Trendlinie verbunde werden können, desto zuverlässiger bzw. stabiler ist der Trend.

Um im Trendkanal Ein- und Austiegspunkte zu finden ist es wichtig, den übergeordneten (langfristigen) Trend zu erkennen, um nicht gegen sondern nur mit dem Trend zu handeln. Nachdem der übergeordnete Trend erkannt wurde, müssen nun in kleineren Zeiteinheiten Trends erkannt werden, um hier die oberen bzw. unteren Punkte als Ein- und Ausstiegssignale zu nutzen.

Wichtig!

Niemals gegen, sondern immer mit dem übergeordneten Trend handeln. Das bedeutet, dass NUR Impulsbewegungen in Richtung des übergeordneten Trends, niemals aber die Korrekturbewegung gegen den Trend gehandelt werden sollte!

Handeln im Aufwärtstrend

Wird ein übergeordneter  Aufwärtstrend erkannt, dann können in Trendkanälen auf kleineren Zeitebenen Rücksetzer auf die untere Trendlinie (Unterstützung) als Kaufsignal genutzt werden. Erreicht dann der Kurs die obere Trendlinie (Wiederstandslinie), ist das Kursziel erreicht und der Profit kann realisiert werden.

Allerdings sollte im übergeordneten Aufwärtstrend an der oberen Begrenzung kein Shorttrade eingegangen werden, da es sich dabei um Korrekturbewegungen handelt, die schnell in einem Impuls in Trendrichtung umschlagen und den Anleger viel Geld kosten können.

Handeln im Abwärtstrend

Analog zum Aufwärtstrend kann in einem übergeordneten Abwärstrend bei Trends auf kleineren Zeiteinheiten die obere Wiederstandslinie zur Eröffnung einer Shortposition genutzt werden, die untere Trendlinie (Unterstützung) zur Realisierung der Gewinne.

Im nachfolgenden Chartbeispiel eines kurzfristigen Abwärtstrends sind exemplarisch die möglichen Positionseröffnungen und -schließungen durch die jeweiligen Pfeile gekennzeichnet. Schön ist abzulesen, wie sich der Kurs des DAX im Trendkanal von oberer zu unterer Trendlinie bewegt hat, so dass an jedem markierten Punkt Gewinntrades möglich gewesen wären.


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