Aus anderen Blogs – KW 27/2013

5. Juli 2013 | Von | Kategorie: Aus anderen Finanzblogs

Der Blick in andere Blogs und Wirtschaftspublikationen. Das schreiben die Kollegen:

 

Einzelwerte

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

Unser einziger Wert im Turn-Around-Depot Nokia, hat sich zuletzt recht gut entwickelt, ist wieder über die 3 Euro-Marke geklettert und liegt mit aktuell 3,12 Euro deutlich darüber. Allerdings sind die Kursausschläge schon recht heftig und echt nichts für schwache Nerven. Wie die Börsenblogger dazu richtig schreiben, ist Nokia aktuell eher ein Spielball der Spekulanten denn ein Witwen- und Waisenpapier.

Exotisch mags der Autor von Value Shares und stellt uns mit Double Hull Tankers ein auf Tanker spezialisiertes Unternehmen vor und geht dabei ausführlich auf Tankerflotte, Bilanzstruktur, Chartersituation und Aktionärsstruktur ein. Auch wer es nicht so exotisch mag, die Analyse ist interessant, fundiert und sehr lesenswert.

Ebenfalls exotisch geht’s bei simple Value investing zu, der uns mit Neopost einen in Frankreich beheimatetes Unternehmen für Frankier-, Kuvertier- und Falzmaschinen vorstellt und sich schwer tut, nach seiner Anlayse ein Urteil abzugeben, ob es sich um ein gutes Investment handelt.

Und noch eine Unternehmensanalyse, diesmal für Bijou Brigitte, erstellt von sfg Value Investing. Mit dem Fazit, dass man bei einem Investment in Bijou Brigitte aufgrund der hohen Ausschüttungsquoten viel Cash und ein bisschen exzellentes Unternehmen bekommt.


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Trading und der Markt

Der DAX hat gestern, ausgelöst durch das Versprechen der EZB, die Leitzinsen mindestens für die nächsten 12 Monate auf dem aktuellen Niveau zu belassen, seine Schwächephase überwunden und einen Satz nach oben gemacht. Dabei ist er auch wieder deutlich über die 8.000er Marke geklettert. Wie es jetzt für den DAX weitergehen könnte, versuchen die Börsenblogger in ihrem immer freitags erscheindenden charttechnischen Ausblick für den DAX zu erkunden.

Ebenfalls eine Chartanalyse zum DAX gibt es bei den youngbrokers, die im Tageschart derzeit eine massive Unterstützungszone, eine Hammer-Kerze und einen Morning-Star identifizieren und deshalb eine Trendwende erwarten. Womit sie – betrachtet man den gestrigen Tag und die heutige Eröffnung – vorerst zumindest Recht behalten.

Immer wieder suchen Anleger nach der eierlegenden Wollmilchsau, d.h. der Anlageform, mit der sich mit geringem Risiko eine hohe Rendite erzielen lässt. Die Meinung, dass sich dazu Immoblien und Gold nicht eignen, d.h. das damit langfristig nix zu verdienen ist, vertritt Tim Schäfer.

Anton Riedl rät in seinem DAX-Radar trotz der schnellen Erholung der letzten beiden Tage für die nächsten Wochen zu einer gesunden Portion Vorsicht, da viele Blue-Chips nicht wirklich gut aussehen. Eine Einschätzung, der wir uns gerne anschließen.

Den Banken, insbesondere der Commerzbank und der Deutschen Bank, widmet sich InvstorsInside und rät hier weiterhin – trotz gerade bei der Commerzbank restlos ausgebombter Kurse – weiterhin zur Vorsicht.

Makroökonomisches

Die EZB hat gestern getagt und entschieden, die Geldschleusen weiter voll geöffnet und damit verbunden die Zinsen weiter rekordniedrig zu halten. Über die dabei verwendete Rhetorik der EZB, um die Märkte nicht zu destabilisieren und weiter bei guter Laune zu halten, schreibt start-trading bei „EZB spielt Good-Cop/Bad-Cop„.

Die letzte Finankrise liegt noch nicht lange hinter uns, irgendwie befinden wir uns immer noch darin. Und aus China kommen erste Anzeichen, dass dort ebenfalls bald eine Finanzkrise drohen könnte. Da wäre es doch schön, wenn man Finanzkrisen bereits vorab erkennen könnte. An der Entwicklung so eines Modells versucht sich wohl gerade ein Wissenschaftler aus der Schweiz, schribt Momentum bei „Wie wir die nächste Finanzkrise erkennen können„.

China droht eine Finankrise, wie sie die USA 2008 erst hatten.  Und nachdem die Chinesen jetzt beginnen, ganz amerikanische Städte nachzubauen, fragt Markus Gärtner, ob die Chinesen jetzt einfach die gesamte USA als Total-Kopie, inklusive Finanzkrise, nachbauen?

 

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

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