Aus anderen Blogs – KW 49

5. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Aus anderen Blogs

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Der Blick in andere Blogs und Wirtschaftspublikationen. Das schreiben die Kollegen:

 

Einzelwerte

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

Tim Schäfer stellt in seinem Beitrag “Die beste Rendite mit Hausmannskost” Werte vor, mit denen man seiner Meinung nach gute Renditen ohne wilde Zockerei erwirtschaften kann, frei nach der Kostolany-Devise “kaufen und liegenlassen”.

Bei simpleValueinvesting steht diesmal die Aktie des Online-Reifenhändlers Delticom im Mittelpunkt und die Frage,  ob es sich nach den zuletzt heftigen Kurseinbrüchen aufgrund rückläufiger Gewinne um einen sterbenden Schwan oder aber nur um eine kurzzeitige Schwächephase handelt. Inkl. ausführlicher Analyse, wie wir es von ihm gewohnt sind zur Frage “Delticom – Wachstumsaktie zu Ramschpreisen?“.

Ganz der Chartanalyse von Einzeltiteln widmet sich Mr. Market und stellt uns die Charts von Leoni, Rheinmetall, Vivendi, SAP und Intel vor, ohne darüber große Worte zu verlieren.

Gleichzeitig gibt es bei Mr. Market in einem anderen Beitrag auch den Zwischenstand zur Ermittlung der Gurkenaktien des 4. Quartals 2012, das auf eine ordentliche negative Performance von -4,3 % kommt. Gut gewählt, also.

In den letzten Wochen hat der angeschlagene Handy-Hersteller Nokia eine ganz ordentliche Kursperformance hingelegt, verbunden mit der Hoffnung der Anleger auf einen Turnaround, insbesondere mit Blick auf das Lumia 920. Gelingt es im Weihnachtsgeschäft nicht, genug Lumia 920 an den Mann zu bringen, wird Nokia wohl weiter massiv an die eigenen Reserven gehen müssen. Zum Teil geschieht das schon, denn wie InvestorsInside schreibt, plant Nokia bereits, die Firmenzentrale in Espoo für 170 Mio Euro zu veräußern, also das eigene Tafelsilber zu verkaufen.

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Trading und der Markt

Der DAX ist auf vorgestern auf sein neues Jahreshoch geklettert und schickt sich auch heute wieder an, in diese Dimensionen vorzudringen. Seit Wochen klettern die Kurse nun kräftig und so präsentiert sich den Anleger aktuell ein “Bullenland”, auch in Bezug zur DAX-Charttechnik. Näheres dazu stellen uns die Börsenblogger vor.

Wieder geht ein Börsenjahr seinem Ende entgegen, und eigentlich ist wieder nichts passiert. Keine große Bank pleite, Staaten bisher ebenfalls nicht. Und selbst den Euro gibt es noch. Aber wie lange funktioniert dieses fragile Gesamtbild noch, in dem Staatspleiten z.B. nur durch unendliches nachschießen in marode und korrupte Länder verhindert werden können. Das die Krise bereits längst da ist, schreibt start-trading.de und fragt zum Thema Systemcrash: Wie lange hält die Geduld?

Stefan Riße betrachtet die aktuelle Lage an den Aktienmärkten in Hinblick auf Liquidität, Saisonrythmus und Stimmung unter den Anlegern und stellt eine recht gute Stimmung in Deutschland fest, die durchaus zu einer Jahresendrallye führen könnte.

Der Ölpreis ist zuletzt wieder angestiegen, nachdem vermehrt Wirtschaftsdaten diesseits und jenseits des Atlantik und – vor allem – aus China auf eine Stabilsierung der wirtschaftlichen Lage hindeuteten. Wie es nun weitergeht mit dem Ölpreis, insbesondere unter dem Aspekt zur Entscheidung zur US-Fiskalklippe in den USA, versucht Put & Call zu ergründen.

Ist Chinas Wirtschaft jetzt auf Erholungskurs oder nicht. Zuletzt signalisierte dies jedenfalls der vielbeachtete chinesische Einkaufsmanagerindex. Aber wir Markus Gaertner schreibt, kündigt dagegen ein anderer wichtiger Indikator im Reich der Mitte ziemlichen Trouble an. So geht eine negative Entwicklung der Devisen-Reserven meist einem nachfolgenden wirtschaftlichen Abschwung voraus. Und momentan lassen die Zuwächse der chinesischen Devisenreserven wieder deutlich nach…

Makroökonomisches

Der Wirtschaftswurm hatte eine Blogparade zum Thema “Grenzen des Wachstums” gestartet und zehn Blogger haben mit elf Artikeln teilgenommen. In seinem Beitrag liefert er nochmal einen Überblick über eine kontroverse Diskussion mit sehr vielen unterschiedlichen Perspektien.

Philosophisch wird’s bei Never Mind The Markets im Beitrag Moral vs. Ökonomie, insbesondere beim Versuch zur Beantwortung der Frage von Schuld in der Euro-Schuldenkrise und der Vermischung von moralischen Urteilen und ökonomischen Analysen.

Deutschland ist im Vergleich zum Rest Europas schon länger so etwas wie eine Insel der Glückseligen. Ordentliches Wirtschaftswachstum, Rekordexportwerte, niedrige Arbeitslosigkeit, Vergleichsweise hoher Lebensstandard. Davon können aktuell Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Frankreich & Co nur träumen. Wie Wolf Schäfer von Lost in Europe schreibt, ist der Boom in dieser Form nur möglich, weil deutsche Exporte zu günstig sind, da der Euro schlicht unterbewertet ist. Was Deutschland quasi zum China der Eurozone macht, mit all seinen Konsequenzen.

 

 

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

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Ein Kommentar auf "Aus anderen Blogs – KW 49"

  1. Ja das Ich richtig so muss das auch umgesetzt werde!

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