Aus anderen Blogs – KW 41

10. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Aus anderen Finanzblogs

Der Blick in andere Blogs und Wirtschaftspublikationen. Das schreiben die Kollegen:

 

Einzelwerte

Die Telekom hat Ende letzter Woche einen Milliardenverlust für das laufende Geschäftsjahr 2012 in Aussicht gestellt, Schuld sind Abschreibungen aufgrund der geplanten Fusion von T-Mobile USA und MetroPCS. Die Börsenblogger stellen sich nun die Frage, ob durch den angekündigten Zusammenschluss bei der Deutschen Telekom die Wende zum Guten kommt? Möglichen Synergien aus dem Zusammenschluss stehen zum Einen die erwähnten Abschreibungen gegenüber, auf der anderen Seite gibt es auch noch Wettbewerber, die dem Zusammenschluss einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Zur Sicherheit gibt es am Artikelende Empfehlungen sowohl für Long- wie auch Shortinvestments…

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

Ebenfalls eine Einzelwertanalyse gibt es bei Value Shares, es geht nach Italien. Der Kollege hat sich Reply angesehen, ein IT-Unternehmen das aus Sicht des Autors aufgrund der Eurokrise unberechtigt gelitten hat. Und mit einem aktuellen KGV von 6,9 äußerst attraktiv bewertet ist und sehr ordentliche Gewinn- und Umsatzwachstumswerte aufweist. Fazit des Autors: „Reply passt eigentlich sehr gut in das Suchschema der unterbewerten Mittelmeerunternehmen“.

simpleValueinvesting widmet sich im Friday Small Cap Check der Aktie der Lang & Schwarz AG und kommt zum Ergebnis, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt bzw. das ein zweiter Blick bei der Analyse von offensichtlich guten Geschäftszahlen lohnt bzw. das Detail steckt im Geschäftsbericht…

Keine Kauf- sondern eher Verkaufstipps gibt Tim Schäfer, bzw. genauer einen Überblick über Aktien, die der Autor aktuell meidet. Die Auflistung enthält eine umfangreiche Liste von Unternehmen der verschiedensten Branchen, jeweils mit Begründung warum er diese nicht kaufen will.

Trading und der Markt

Ein wenig über Tradingpsychologie schreibt der Autor bei start-trading.de. Über das Kribbeln vor dem Trade, dem Blick auf die Monitore und Charts, der unbedingte Drang, am Markt dabei zu sein, weil sonst vermutlich eine Chance entgeht, weshalb die Position gegen die eigenen Regeln eingegangen wird. Die Gefühlslage, wenn der Trade dann doch in die richtige Richtung läuft (was bin ich gut). Die Gefühlslage, wenn’s dann doch gegen einen läuft (warum hab ich das gemacht?). Strapazierte Nerven… Vermutlich sehr viele, die regelmäßig dieser „Lust“ frönen, werden sich bei „Trading: Kribbelt es bei Ihnen auch?“ wiederfinden. Versprochen!

Das sich Aktien angesichts der aktuellen Krisennachrichten aus Spanien, Griechenland, vom IWF und dem Start der US-Berichtssaison nicht schlecht halten, stellt Anton Riedl in seinem DAX-Radar fest. Und sieht Chancen, dass sich die Aufwärtsbewegung zum Jahresende fortsetzt, wennglich man beim Kauf momentan nichts übereilen muss, wichtig ist es eher, den optimalen Einstieg abzupassen. Wem sagen sie das, Herr Riedl.

RMRG.de nimmt sich im Beitrag des Risikomanagements der größten amerikanischen Banken an. Fazit: bei Goldman sitzen die Top Risiko-Controller, Zweifel gibt’s bei BoA und Citigroup. Wenn das Jérôme Kerviel wüsste…

Inzwischen in aller Munde und von der Politik eifrig kritisiert: Der Hochfrequenz-Handel. Diese Marktakteure sind umso erfolgreicher, je näher die eigenen Rechner an den zentralen Börsenrechner stehen. Weshalb sich so manche Börse einen extra Schein dazu verdient und Rechenkapazität umso teurer anbietet, je näher die Rechner dieser Händler an den Börsenrechnern sind. Und deshalb fordert Mr. Market in einem persönlichen Kommentar: „Hochfrequenzhandel (HFT) – Deutsche Börse – Die Co-Location muss weg!“ Auch, um die Millionen Fake-Orders, die zur Umsetzung der eigenen Handelsstrategie von den HFT an den Börsen abgesetzt werden und den Normalo-Anleger häufig benachteiligen.

Makroökonomisches

Gestern hat der IWF seinen Ausblick für die Weltwirtschaft vorgestellt, und der fiel recht ernüchternt aus, insbesondere für die Eurozone, die der IWF von einer erneuten Rezession bedroht sieht. Aber auch für die Gesamtwelt wurden die Aussichten nach unten korrigiert (Infos gab’s dazu heute schon von uns hier im Tagesausblick). Diese trüben Aussichten in Bilder gepackt gibt es bei Never Mind the Markets.

Markus Gaertner blickt wieder mal in seine Krisen-Kristallkugel und erklärt uns, was nach der Misere auf uns wartet. Ein Vogelscheuchen-Job für alle. Hoffentlich nicht.

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO


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