Aus anderen Blogs – KW 39

26. September 2012 | Von | Kategorie: Aus anderen Finanzblogs

Der Blick in andere Blogs und Wirtschaftspublikationen. Das schreiben die Kollegen:

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO

Gestern gab es Hiobsbotschaften beim Münchner Chiphersteller Infineon, die Umsatz- und Gewinnziele für das erste Quartal 2013 wurden einkassiert (Infineon war gestern unser Flop des Tages). Dem haben sich auch die Kollen von den Börsenbloggern angenommen und nach einem 15prozenteigen Kursverlust der Infineon-Aktie alleine in diesem Monat festgestellt, dass Infineon auf keinen grünen Zweig kommt.

Auch heute gehört die Commerzbank wieder zu den größten DAX-Verlierern, nachdem es in den letzten Tagen schon abwärts ging. Und auch Volkswagen, BWM, Daimler, Porsche und Continental haben ordentlich abgegeben. Nun könnte man dies auf das generell schwache Marktumfeld der letzten zwei Tage schieben, der DAX hat in dieser Zeit fast 200 Punkte abgegeben. Aber Investorsinside liefert uns eine genaue Analyse für die Gründe des Kursrückgangs bei VW, BMW, Daimler, Porsche und Continental. Und wie immer in der Finanzwelt, hat natürlich Goldman seine Hände mit im Spiel.

Der ValueBlog stellt fest, dass auch nach den starken Kursanstiegen der letzten 3 Monate Aktien  nach wie vor günstig zu haben sind, auch wenn nach den letzten zwei Verlusttagen die Welt wieder mal unterzugehen scheint. Und nennt mit der Allianz und der Munich Re konkret zwei Werte, die noch unter Buchwert notieren.

Ebenfalls Einstiegsgelegenheiten sieht Anton Riedl und betrachtet die aktuelle Kursschwäche als Verschnaufpause.

Und auch Tim Schäfer sieht Kaufgelegenheiten und rät beim Aktienkauf nicht auf den Sankt Nimmerleinstag zu warten. Und empfiehlt, auch bei Kursverlusten von 20, 30 Prozent nach dem Einstieg nicht nervös zu werden, solange man das Investment langfristig hält. Naja, ein wenig genau hinschauen sollte man meiner Meinung nach schon.  Naja….

Nachdem der Euro in den letzten Wochen eine wahre Kursrallye bis auf Kurse über 1,31 US-Dollar hingelegt hat, ist er zuletzt wieder deutlich abgefallen. Wie geht es weiter? Einen charttechnischen Ausblick zu Euro/US-Dollar wagt der Börsenpoint-Blog.

Ebenfalls der Charttechnik und ebenfalsl bezogen auf Euro/US-Dollar widmet sich Mr. Market im Rahmen seines Beitrages Wie geht es weiter mit DAX & Co. – 26.09.12 – Über die Bedeutung der USD Entwicklung.

Nochmal in Richtung Charttechnik bewegt sich der DepotBlog und wirft einen Blick auf die Märkte nach dem Hexensabbat letzten Freitag. Neben der Charttechnik gibt’s eine ganze Reihe statistischer Daten, wie sich die Märkte in den letzten Jahren in der Woche nach dem Hexensabbat entwickelt haben.

Die Diskussion um Griechenland flammte in den letzten Tagen wieder auf, nachdem bekannt wurde, dass das Loch in Griechenlands Kasse wohl doppelt so hoch ist wie bisher vermutet. Und auch Spanien ringt weiter mit der Annahme von Staatshilfen. ABER: Inzwischen weisen einige der Krisenländer bei der der Handelsbilanz eine ausgeglichene Bilanz vor. Und während die Imp0rte zurück gehen (keiner hat mehr Geld) steigen die Exporte (wenn auch von sehr niedrigen Niveaus). Und so erklärt uns egghat, warum Südeuropa nun doch nicht verloren ist. Und er tut dies wie immer sehr gut!

Zu Spanien speziell liefert Querschüsse gleich die entsprechenden Daten, und die sind alles andere als schön, die Arbeitslosikgeit bleibt hoch, die Defizite riesig, Massenproteste drohen. Hier kann man den Titel des Beitrages einfach für sich sprechen lassen: Spanien: beschleunigter Niedergang.

Ben Bernanke hätte die Bezaubernde Jeannie heiraten sollen, denn anders werden wir aus der Schuldenfalle nicht mehr rauskommen, stellt Markus Gärtner fest. Und liefert in seinem Beitrag Eine weltweite Illusion – Und eine globale Krise mit vielen Gesichtern zahlreiche Beispiele, warum das bittere Ende des Planeten naht. Für einen Berufspessimisten wie mich Balsam auf die Seele…

Jenny von Jenny’s Blog interviewt Marc Friedrich, den Co-Autor des Buches: „Der größte Raubzug der Geschichte“ – Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden, und klärt mit ihm diese (und andere) Frage(n). Fazit: Wenn die Krise lösbar wäre, dann wäre sie schon längst gelöst. Passt irgendwie zum Beitrag von Markus Gärtner…

Den Auswirkungen des von der FED zuletzt angekündigten QE3 auf den Goldpreis widmet sich Björn Junker in „Fed-Rallye“ verliert Schwung Der Goldpreis und sorgenvolle Blicke nach Asien“ und stellt fest, dass die Rallye des Goldpreises aufgrund der expansiven US-Notenbankpolitik auslaufen, weshalb nun weitere Faktoren der Goldpreisentwicklung wieder massiv an Einfluss gewinnen könnten.

Bildquelle: © Gerd Altmann / PIXELIO


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