Was ist das Hindenburg-Omen?

Das Hindenburg-Omen ist ein technischer Indikator, der sehr selten auftritt und einen kurz bevorstehenden Crash an den Aktienmärkten signalisieren soll. So geschehen 1987 und 2008, als das Auftreten des Hindenburg-Omen die später folgenden heftigen Kurseinbrüche ankündigte.

Entdeckt wurde das Hindenburg-Omen erstmals im Zusammenhang mit dem Aktiencrash im Oktober 1987.

Die Annahme, die dem Hindenburg-Omen zugrunde liegt, sind auseinandertriftende Kursentwicklungen anhand verschiedener Signale, die einen bevorstehenden starken Einbruch am Aktienmarkt signalisieren.

Folgende Signale müssen eintreffen, damit sich die Konstellation des Hindenburg-Omen bildet:

1. Der McClellan-Oszillator (misst die Veränderung der gestiegenen und gefallenen Werte eines Marktes) muss negativ sein.
2. Der gleitende 50-Tage-Durchschnitt muss positiv sein, d.h. steigen.
3. Der Anteil an Aktien mit 52-Wochen-Hoch und 52-Wochen-Tief muss jeweils größer als 2,2 Prozent sein.
4. Die Zahl der Aktien mit Jahreshoch darf nicht mehr als doppelt so groß wie die Aktien mit Jahrestief sein.
5. Das Hindenburg-Omen muss innerhalb von 36 Tagen ein zweites Mal auftreten, d.h. das erste Signal bestätigen.

Ist diese Konstellation erfüllt, empfiehlt sich für die Anhänger der technischen Analyse innerhalb der nächsten Wochen äußerste Vorsicht an den Aktienmärkten.

Zu beachten gilt aber auch, dass der Crash nach dem Auftreten des Hindenburg-Omens bereits mehrfach ausblieb!

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