Was ist der LIBOR?

LIBOR ist die Abkürzung für London Interbank Offered Rate. Der LIBOR gibt den Referenzzinssatz an, zu dem sich die wichtigsten am Finanzplatz London tätigen Banken untereinander kurzfristig Geld leihen bzw. aufnehmen könnten (Angebotszinssatz). Der LIBOR wird arbeitstäglich 11:00 Uhr Londonder Zeit festgestellt. Er wird von der British Bankers‘ Association (BBA) veröffentlicht.  Die BBA nutzt zur Ermittlung des LIBOR die Meldungen von bis zu 19 Geldhäusern, d.h. die abgefragten Institute melden an die BBA, zu welchem Zins sie sich in einer bestimmten Währung kurzfristig Geld von einer anderen Bank leihen könnte, daraus wird dann ein Durchschnittsatz ermittelt.

Aktuell werden LIBOR-Zinssätze für 10 verschiedene Währungen berechnet, so z.B. für australischen, kanadischen und neuseeländischen Dollar, schweizer Franken, YEN, Pfund Sterling und US-Dollar.

Wichtig ist der LIBOR-Satz, da er als Referenzzinssatz für Finanzmarktgeschäfte in anderen Finanzprodukten rund den Globus dient. Außerdem steuern auch verschiedene Zentralbanken ihren Geldpolitik auf Basis des LIBOR-Satzes.

Das Pendant zum LIBOR in GB ist in Europa der EURIBOR.

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